Der April macht seinem Namen in diesem Jahr alle Ehre: Wind, Graupel, Schnee, strahlender Sonnenschein. Alles ist dabei. Auch ausgiebiger Regen ist – anders als 2020 – deutlich häufiger, als es sich manche in der Pandemie mit Blick auf die persönliche Freizeitgestaltung wünschen würden.
Bei Andreas Marx vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) ist das Gegenteil der Fall. "Für mich dürfte es aktuell deutlich mehr Regen sein – nicht auf einmal, aber regelmäßig." Der Grund: In Deutschland ist der Boden insgesamt noch immer viel zu trocken. Wenn man sich den gesamten Boden anschaut, also auch größere Tiefen, ist die Situation laut Marx alarmierend.
Agrarmeteorologe Andreas Brömser vom Deutschen Wetterdienst erklärt: "Selbst in den oberen Bodenschichten, in einer Tiefe von null bis 60 Zentimetern, liegt die Bodenfeuchte im Vergleich zu den üblichen Werten für April im Moment eher etwas niedriger."


