• Stundenlanges Tragen führt zu Problemen an den Ohren.
  • Fusseln, Staub, kleine Hautfetzen und Ohrenschmalz: Die Reinigung der AirPods und In-Ear-Kopfhörer ist extrem wichtig und wird nach dem jedem Tragen empfohlen.
  • Die Haut im Gehörgang ist empfindlich, durch kleine Risse können Keime an den Kopfhörern eintreten und das Ohr entzündet sich.
  • Achtung bei Rötungen, vermehrtem Ausfluss und Schwellungen am Ohr.
  • Bei der Reinigung der AirPods und In-Ear-Kopfhörer unbedingt auf die Empfehlungen des Herstellers und der Experten achten.
  • Außerdem sollte man die Kopfhörer nie mit anderen teilen.


Berlin. Als die Firma Apple 2016 die ersten kabellosen Im-Ohr-Kopfhörer vorstellte, waren die Kritiker nicht überzeugt. Vier Jahre später, es gibt inzwischen sogar eine Neuauflage der sogenannten AirPods, sind die kabellosen Kopfhörer, die einst noch Befremden auslösten, eine Erfolgsgeschichte. Hersteller wie JBL, Teufel, Sennheiser oder Samsung haben sie im Programm. Mit ihnen wird gejoggt, trainiert, telefoniert, werden Serien geschaut, Podcasts gehört – im Gegensatz zu ihren Artgenossen mit Kabel stören sie überhaupt nicht.

Das führt zum stundenlangen Tragen – und das kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Sogar relativ leicht. Nutzer schwitzen, die Geräte ziehen Keime an, das Ohrenschmalz kann nicht wie gewohnt entweichen, oft wird zu laut gehört. Dr. Michael Deeg, HNO-Arzt und Sprecher des Bundesverbands der Hals-Nasen- und Ohrenärzte e. V., und Parsya Baschiri, Jurist bei der Bremer Verbraucherzentrale, beantworten die wichtigsten Fragen zu Gesundheitsrisiken, Reinigung und Lautstärkeregulierung der kleinen Lautsprecher im Ohr.