- An 15 im August 2011 bei San Diego gefangenen Roten Thunfischen seien radioaktive Elemente gefunden worden, hieß es in einer am Montag in der Onlineausgabe des Fachmagazins "Proceedings of the National Academy of Science" (PNAS) veröffentlichten Studie. Die radioaktiven Werte sind demnach auf die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zurückzuführen.
Den Forschern um Daniel J. Madigan von der Stanford-Universität in Pacific Grove (US-Staat Kalifornien) und der Stony-Brook-Universität (US-Staat New York) zufolge nahmen die Fische die radioaktive Strahlung vor der Küste Japans auf und schwammen dann über den Pazifik Richtung Osten zur US-Küste. Demnach wies der Rote Thunfisch höhere Werte von Cäsium 134 und 137 auf als Fische der gleichen Art, die vor der Atomkatastrophe am selben Ort gefangen worden waren. Für den Menschen bestehe jedoch keine Gefahr für die Gesundheit, da die Strahlenwerte unter den von Japan festgesetzten strengen Grenzwerten liege und zudem geringer seien als natürlich bei Fischen vorkommende Isotope.
AFP

