Insgesamt sei das Ergebnis des Vergleichs enttäuschend gewesen. Beim Test der phosphatfreien Geschirrspültabs seien nach dem Spülvorgang "jede Menge" schmutzige Teller, Gläser mit Kalkschleier und schillerndes Besteck aus den Spülmaschinen gekommen.

Phosphate werden in Geschirrspültabs als Wasserenthärter eingesetzt. Die Stoffe können Gewässer und auch die übrige Umwelt belasten. Technisch ist es möglich, Phosphate in Kläranlagen herauszufiltern, was jedoch nicht überall passiert.

Im Test gut abgeschnitten hätten zwei phosphatfreie Tabs, bei denen Verbraucher beim Spülen allerdings zusätzlich noch Klarspüler und Enthärtersalz hinzufügen müssten, berichtete "Test". Bei den sogenannten Multitabs, in denen bereits alles enthalten ist, konnte im Test "kein einziges Ökoprodukt überzeugen". Das Spülen mit den beiden wirksamen Ökotabs ist nach Angaben der Stiftung Warentest doppelt so teuer wie mit herkömmlichen phosphathaltigen Tabs. Für die Untersuchung verglich die Stiftung die Wirkung von insgesamt 13 phosphatfreien und vier phosphathaltigen Tabs.

AFP