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Schon kleine Mengen Brokkoli schützen vor Prostatakrebs

Schon kleine Mengen Brokkoli schützen vor Prostatakrebs

Regelmäßiger Verzehr von Brokkoli senkt das Risiko für Prostatakrebs. Epidemiologische Studien und Tierversuche belegen, dass mit zunehmendem Konsum der Kohlart die Wahrscheinlichkeit für einen Tumor der Vorsteherdrüse sinkt. Nun zeigten Lebensmittelforscher der britischen Universität Norwich erstmals, dass das Gemüse schon in geringen Mengen bestimmte Signalwege verändert, die mit der Entstehung von Prostatakrebs zusammenhängen. In der einjährigen Studie ergänzten Männer mit hohem Prostatakrebs-Risiko ihre Kost pro Woche entweder mit 400 Gramm Brokkoli oder mit der gleichen Menge Erbsen. Tatsächlich beeinflusste Brokkoli - im Gegensatz zu den Erbsen - bestimmte Signalwege, die mit der Tumorentstehung zusammenhängen, wie die Forscher im Magazin "PLoS One" berichten.

Suche nach verschwundenem Kloster im Harz

Wissenschaftler wollen von heute an im Nationalpark Harz die kaum noch sichtbaren Überreste einer mittelalterlichen Klosteranlage untersuchen. Von der Siedlung Wanlefsrode gebe es nur noch letzte Überreste unter dem Waldboden in der Nähe von Bad Harzburg, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Die Spuren der im 11. Jahrhundert gegründeten Anlage, zu der auch eine von Kaiser Heinrich II. gestiftete Kirche gehörte, seien nur mit geübtem Auge zu erkennen. Forscher wollen die Anlage vermessen und spätere Grabungen vorbereiten.

Jüngere nehmen sich oft wenig Zeit zum Essen

Jüngere Menschen essen einer Umfrage zufolge oft unter Zeitdruck. 27 Prozent der Berufstätigen und Auszubildenden gaben an, zu wenig Zeit für die Mahlzeiten zu haben. Insgesamt fehlt knapp jedem fünften Deutschen (18,4 Prozent) die Ruhe für genussvolles Essen, stellte die GfK Marktforschung fest. Viel Zeit haben dagegen offenbar die über 60-Jährigen: Nur 3,9 Prozent von ihnen gaben an, meist unter Zeitdruck zu speisen. Befragt wurden 2150 Menschen ab 14 Jahren.

Zweiter BSE-Fall 2008 stammt auch aus Niedersachsen

Der zweite in Deutschland nachgewiesene BSE-Fall in diesem Jahr stammt aus Niedersachsen. "Das Tier kam aus dem Landkreis Verden, das Testergebnis wurde Anfang Juli bestätigt", sagte am Wochenende die Sprecherin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Im Februar war bereits ein an BSE erkranktes Rind im niedersächsischen Landkreis Friesland entdeckt worden. In Deutschland müssen alle Rinder, die älter als 30 Monate sind und zu Lebensmitteln verarbeitet werden sollen, nach dem Schlachten auf BSE getestet werden. Die Zahl der an Rinderwahn leidenden Tiere sinke stetig. 2007 gab es bundesweit nur noch vier erkrankte Rinder. 2001 kurz nach dem Ausbruch der Seuche in Deutschland waren es noch 125 Fälle gewesen.