Start-Ups

Lock8 gewinnen Wettbewerb der TechCrunch Disrupt

Hunderte Start-ups hatten sich beworben. Knapp zwei Dutzend kamen in die engere Wahl und hatten Gelegenheit, ihre Vision dem Publikum der Konferenz TechCrunch Disrupt zu präsentieren.

Sie stellten sich beim Startup-Battlefield den kritischen Fragen der Jury. Journalisten von TechCrunch, Erfinder und andere Experten hatten sechs Start-ups ausgewählt, die die Endrunde erreichten. Am Ende gab es einen Sieger, der den Scheck über 40.000 Euro und den Pokal des Veranstalters mit nach Hause nehmen durfte.

Sieger wurde Lock8, ein Londoner Start-up, das jetzt auch mit einem Büro in Berlin vertreten ist. Lock8 hat eine App entwickelt, die aus einem intelligenten Fahrradschloss besteht. Die Hardware zeigt dem Nutzer in einer App den Standort des Rades an. Mit ihr lässt sich das Schloss des Rades entriegeln. Sie alarmiert mit sechs unterschiedlichen Sensoren (unter anderem Temperatur, Beschleunigung) den Besitzer, wenn sich ein Dieb an dem Rad zu schaffen macht. Sie ermöglicht es dem Nutzer, das Rad mit einem Klick mit Freunden zu teilen und bietet sich sogar als Plattform an, die – ähnlich wie eine Carsharing-Plattform – den Verleih von Rädern ermöglicht.

„Wir suchen Kooperationspartner in Städten, die uns unterstützen“, sagte Gründer Franz Salzmann. Am Montag hatte das Start-up eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter begonnen, wo das Schloss für 69 britische Pfund gekauft werden kann.

Bewerben konnten sich junge Start-ups, deren Anwendung nicht länger als drei Monate auf dem Markt ist und die ihre Idee auf der TechCrunch Disrupt zum ersten Mal der Fachöffentlichkeit vorgestellt hatten. Das Technologie-Onlineportal TechCrunch betrachtet den Startup-Wettbewerb als Herz der Disrupt-Konferenz.