Wenn da nicht der Bodyguard wäre, die Pressesprecherin und der Abteilungsleiter im Tross. Dazu Journalisten. Der Bundeswirtschaftsminister setzt seine Besuchstour bei jungen Unternehmen fort.

Diesmal also Project A, ein vom Otto-Konzern seit dem vergangenen Jahr mit 50 Millionen Euro finanziertes Unternehmen, das andere Jungunternehmen gebiert. Sechs Start-ups waren geplant, mehr als ein Dutzend sind es mittlerweile geworden, darunter der Reifenhändler tirendo, für den Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel wirbt, oder der Wein-Shopping-Club Wine-in Black, der mittlerweile nach eigenen Angaben 200.000 Abonnenten zählt. Rund 500 Arbeitsplätze haben die Project-A-Manager bislang geschaffen, 100 allein im Inkubator selbst.

Und auch wenn nicht alle Geschäfte so florieren, wie sich die Macher das beim Stapellauf vorgestellt haben werden, an diesem Morgen ist allenthalben Optimismus zu spüren. Und anders, als Rösler das bei Besuchen in der Old Economy erlebt, wird er hier auch nicht um staatliche Hilfen angegangen. Ganz im Gegenteil: „Wir wollen keine Subventionen“, sagt Project A-Gründer Florian Heinemann, „wir wollen nur in Ruhe arbeiten.“

gri