Insgesamt wurden von Nutzern 3,4 Millionen Listen mit 20 Millionen Aufträgen angelegt. „6Wunderkinder“ kündigte den Start einer iPad-Version seiner Smartphone-App an. „Wir sind jetzt wirklich gespannt zu sehen, wie diese Zahlen nach dem Start und der Weiterentwicklung von Wunderlist 2 auf dem iPad weiter wachsen wird“, sagte Christian Reber, Gründer und Geschäftsführer des Berliner Unternehmens.

„Wunderlist2“ ist eine interaktive Produktivitäts-App, die nach Unternehmensangaben weltweit von 3,4 Millionen Anwendern genutzt wird. Kernstück ist eine persönliche To-Do-Liste, in die der Nutzer Projekte einträgt, die er alleine oder gemeinsam mit anderen erledigen muss: Termine und Aufträge beispielsweise. Im Aktivitätencenter sieht der Anwender außer dieser Liste Antworten auf Einladungen, die er anderen Nutzern gesendet hat sowie Einladungen zu Projekten, die er von anderen Nutzern erhalten hat. Es gibt auch eine Erinnerungsfunktion, bei der man einstellen kann, wie man auf dem Laufenden gehalten werden will – je nach Vorliebe per Push-Nachricht oder mit einer E-Mail. Die App kann beim Teilen von Projekten auf das elektronische Adressbuch des Nutzers zugreifen sowie auf seine Facebook-Freundesliste.

Anfang Februar hatte das Unternehmen bereits eine Tablet-Version für Geräte mit Googles Betriebssystem Android vorgestellt. Die App steht nun für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung: neben Android für Apples iOS und Windows sowie als Web-App für stationäre Computer. Das Start-up hatte bereits Ende 2010 eine erste Version seiner „Wunderlist“ in Apples App Store veröffentlicht. Die To-Do-Liste erreichte binnen acht Monaten eine Million Nutzer und wurde später iPhone-App des Jahres 2011.

stü