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Vom Medikamentenlieferanten in Israel zum Weltmarktführer für Generika

Esel Teva (Hebräisch für Natur) ist die Nummer eins der Welt bei Nachahmermedikamenten. Die Firma wurde 1901 unter dem Namen Salomon, Levin und Elstein gegründet. Einer Anekdote nach lieferte das Unternehmen Medikamente damals auf dem Rücken von Kamelen und Eseln aus.

Kauf Mitte 2005 übernahm Teva den US-Konkurrenten Ivax, 2008 dann Barr Pharmaceuticals. Im Übernahmekampf um den deutschen Hersteller Hexal unterlag Teva dem Schweizer Pharmariesen Novartis.

Pläne 2009 wies das Unternehmen ein Umsatzplus von 25 Prozent auf rund 14 Milliarden Dollar aus. Der Nettogewinn kletterte um 22 Prozent auf drei Milliarden Dollar. Mehr als 80 Prozent der Erlöse erzielt Teva in den USA und in Europa. Mitte Februar erklärte der Teva-Chef Shlomo Yanai, dass er den Umsatz bis 2015 mehr als verdoppeln möchte. Für den Gewinn peilt er dann 6,8 Milliarden Dollar an.

Ratiopharm Ratiopharm streitet sich mit Stada um Platz zwei in Deutschland hinter Hexal. Ratiopharm setzte 2009 rund 1,6 Milliarden Euro um, der Betriebsgewinn betrug 307 Millionen Euro.