Berlin - Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation haben gestern einen Vertrag über die Lieferung von 20 Kleinprofilzügen der Baureihe HK für die Berliner U-Bahn unterzeichnet. Die ersten der neuen Züge werden voraussichtlich im Oktober 2006 im Berliner Kleinprofilnetz auf den Linien U1, U15 sowie U2 rollen. Dem Vernehmen nach zahlt die BVG mehr als 18 Mio. Euro für die 20 Züge.
Damit erhöht sich die Zahl der modernen und über vier Wagen durchgängigen U-Bahnzüge im Kleinprofil auf insgesamt 24. Im Großprofil fahren laut BVG derzeit 46 so genannte H-Züge.
Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Andreas Graf von Arnim, sieht gleich mehrere Gewinner bei dem Geschäft. "Unsere Fahrgäste bekommen modernste Züge, die wiederum für Beschäftigung bei Bombardier in Hennigsdorf sorgen", erklärte von Arnim. "Auch die BVGer stehen auf der Gewinnerseite, denn die Wartung der HK-Züge wird künftig in den BVG-Werkstätten erfolgen. Dadurch werden auch bei uns Arbeitsplätze gesichert, " betonte Thomas Necker, Betriebsvorstand der BVG. Etwa 40 Arbeitsplätze würden dadurch bei der BVG gesichert.
Technische Neuheiten sind eine neue Luftfederung für erhöhten Fahrkomfort, leistungsfähige Heizungs- und Lüftungsanlagen, die Ergänzung der Fahrgastinformation durch Haltestellenanzeiger und leise Drehstrom-Antriebstechnik. Die Fahrzeuge sollen auch durch ein "modernes, angenehm freundliches Außen- und Innendesign", die Fahrgäste überzeugen, so die BVG.
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