Unternehmen

Spiele Max bietet künftig mehr Kinderkleidung

Der Spielwarenhändler Spiele Max will nach der Übernahme durch die polnische Kinderladen-Kette Smyk sein Kleidungssortiment ausweiten. Das Unternehmen wolle das Segment Kinderbekleidung gezielt verstärken, sagte Spiele Max-Chef Jan Hinrichs.

Geplant ist, die Kindermode der Smyk-Kette auch in den Filialen von Spiele Max zu verkaufen.

Vor einer Woche hatte die Smyk-Muttergesellschaft EM&F in Warschau angekündigt, Smyk werde100 Prozent der Anteile an Spiele Max übernehmen. EM&F zahlt dafür nach eigenen Angaben rund neun Mio. Euro. Bislang hatten mehrere Aktionäre Anteile an Spiele Max gehalten, darunter auch die angeschlagene Mittelstandsbank IKB mit 38 Prozent.

Der Spiele Max-Chef erwartet nach dem vollständigen Verkauf der Aktienpakete an Smyk "keine revolutionären Veränderungen". "Wir werden das Textilsegment ausbauen, aber unser Sortiment nicht komplett umstellen", sagte er. Zum Angebot des 1982 in Berlin gegründeten Unternehmens gehören Spielwaren, Babygrundausstattung und Kinderkleider. Im Textilbereich könne man vom guten Know-How der Smyk-Kette profitieren, sagte Hinrichs. Die verschiedenen Profile der Unternehmen ergänzten sich sehr gut. Auch für die rund 600 Mitarbeiter in den 42 Spiele Max-Filialen ändert sich laut Hinrichs nichts. "Die Mannschaft bleibt, wie sie ist", sagte Hinrichs, der weiterhin als Vorstand tätig sein wird. Smyk teilte mit, die Weiterentwicklung der Spiele Max-Kette sei "von höchster Priorität".