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Der German Offshore Award - seine Regeln, seine Bedingungen

Stiftung Ins Leben gerufen wurde der Preis von der 2007 gegründeten German Offshore Owner's Association (GER-OO), einer Gemeinschaft von Hochseeseglern. Gestiftet hat ihn hingegen der Hamburger Senat, der damit die Höchstleistungen von Skippern und deren Teams würdigt.

Faktor Als Erstes wurden dazu alle internationale Hochseeregatten unabhängig von ihrem Wertungssystem untersucht und die Resultate der deutschen Yachten bei diesen Wettbewerben bewertet. Mittels der Analyse des Kieler Diplom-Meteorologen Meeno Schrader wurden diese Rennen anschließend entsprechend mit einem Faktor belegt, der sich aus den äußeren Bedingungen ergibt.

Kriterien Neben der allgemeinen Gewichtung der Regatta mit den Aspekten Qualität der Konkurrenz, taktische und navigatorische Anforderungen sowie die besonderen Wetterumstände geht besonders die Anzahl der gestarteten Yachten im Verhältnis zur Platzierung des Nominierten in die Bewertung ein.

Massenstart Die taktische Leistung Harald Baums bei dem Leichtwind-Rennen 2008 und sein Sieg über 63 Yachten war kaum von den Schiffen anderer Regatten mit nur wenigen Teilnehmern aufzuhalten, auch wenn das Ergebnis zur Verärgerung einiger Teilnehmer bei der Preisverleihung geführt hatte. Viele waren der Ansicht, dass ein Transatlantik-Rennen oder der Rolex Swan 45 Gold Cup höher bewertet werden müsste.

Walross Den Jugendpreis des Hamburger Senats erhielt in diesem Jahr die Crew der "Walross" des Akademischen Segler-Vereins Berlin für die Teilnahme am Hochseeklassiker Sydney-Hobart. Wenigstens an dieser Auszeichnung hatte keiner etwas auszusetzen.