Von seinen zahllosen Solo-Alben ganz zu schweigen, die sich vor Jahrzehnten schon von Insider-Tipps zu Highlights der elektronischen Musik gemausert haben.
Und auch die Veröffentlichung des letzten Genie-Streichs des - so treffend Berlins Musik-Instanz Radio 1 - "Mitbegründers der Berliner Schule" liegt gerade erst kurze Zeit zurück: Im November vergangenen Jahres in nur zwei Tagen eingespielt, ist die Zusammmenarbeit des mittlerweile 61-Jährigen mit der Sängerin Lisa Gerrard auf der Doppel-CD "Farscape" festgehalten.
Auch sie übrigens kein unbeschriebenes Blatt: Einst eins der beiden Mitglieder der in Kenner-Kreisen hoch gehandelten Gang Dead Can Dance, hat sich die Australierin inzwischen auch durch Soundtracks wie beispielsweise zu "Gladiator" einen Namen gemacht. Und nachdem der Live-Auftritt der beiden Ausnahmekünstler beim diesjährigen Loreley-Festival regelrecht gefeiert wurde, stellen sie ihre CD heute auch in Berlin, Schulzes alter Heimat, vor.
Schiller-Theater: Bismarckstr. 110, Charlottenburg, Tel. 78 09 98 10, 43,50-55 Euro
JAL

