ZDF 20.15 Uhr Dieser "Sperling" ist etwas anders - und das mag daran liegen, daß er zu Weihnachten spielt. Gleich zu Beginn des Films sieht man Sperlings Ermittlergruppe bei der Weihnachtsfeier ausgelassen tanzen, während der beleibte Hauptkommissar im Nikolauskostüm die letzten Zeilen eines bekannten Gedichtes auswendig lernt: "Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell, hebe die Beine und spute dich schnell! Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan, Alte und Junge sollen nun von der Jagd des Lebens einmal ruhn." Doch mit dem Ausruhen wird es nichts: Es ist Heiligabend, und Yannick Winteracker (Yoshij Grimm) ist verschwunden. Entführt? Mißbraucht? Ermordet? Es gibt keinerlei Hinweise, was passiert sein könnte. Für Hauptkommissar Sperling (Dieter Pfaff) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Georg "Fitz" Giessen (Sebastian Koch) hat Yannick zuletzt lebend gesehen. Grund genug, ihn noch einmalgenauer zu befragen. Dabei verwickelt sich der souveräne und galante Fitz immer mehr in Widersprüche, und so wird plötzlich aus einer normalen Befragung ein Psycho-Duell auf Leben und Tod. Die Thematik ist emotional packend. Dazu kommt eine sehr gute Besetzung.