Mit einem deutlich weiblichen Akkord endet heute das 7. Internationale Literaturfestival. Eingeladen wurden die Schriftstellerin Isabel Allende und die französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin. Den Auftakt bestreitet Isabel Allende mit "Inés meines Herzens". Es ist die Lebensgeschichte der Inés Suárez (1507-1580), die die eines jener Abenteuer erlebte, das wirklich passierte und doch dramatisiert ist, wie es den Büchern Allendes eigen ist. Suárez wollte ihrem Mann von Spanien nach Südamerika folgen, fand ihn tot vor und erlebte an der Seite eines Feldherrn von Francisco de Pizzaro die Eroberung Südamerikas. Hannelore Hoger leiht Allende eine deutsche Stimme.

Um ihren Förderer und Liebhaber Serge Gainsbourg drehte sich zunächst die Karriere von Jane Birkin, die 1969 mit dem Stöhn-Hit "Je t'aime - moi non plus" einen Skandal landete. Hinter Gainsbourg hatte sie es schwer, sich zu beweisen. Doch Birkin hat in über 70 Filmen mitgespielt und sich auch als Sängerin etabliert. Heute trägt sie die vertonten Gedichte von ihrem verstorbenen Neffen Anno vor, am Klavier begleitet von Frédéric Maggi.

Haus der Berliner Festspiele:

Schaperstr. 24, Wilmersdorf. Tel.: 27 87 86 20. 12 Uhr: I. Allende, 21.30 Uhr: J. Birkin. 10 -25 Euro

lim