Handball

Christophersen steht vor seinem Comeback bei den Füchsen

Wenn alles klappt, wird Sven-Sören Christophersen von den Füchsen Berlin am Sonnabend endlich wieder das tun können, auf was er so lange hat warten müssen.

Nach monatelanger Pause wegen Knieproblemen soll es zum ersten Einsatz des Rückraumspielers seit dem 21. Dezember 2013 kommen, wenn sein Team beim Tabellenletzten TV Emsdetten (bei einer Niederlage wäre der Aufsteiger definitiv abgestiegen) antritt. Bereits am vergangenen Sonntag gegen Gummersbach hatte der 29-jährige Nationalspieler zum Kader gehört, eingesetzt hatte ihn Trainer Dagur Sigurdsson allerdings noch nicht, das soll nun gegen den TV passieren. „Wir werden einen Arbeitsversuch unternehmen und hoffen, dass das Knie hält“, sagt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.

Zwar ist bei den Füchsen schon sehr viel auf das Final Four des EHF-Pokals (17./18. Mai) ausgerichtet, „aber wir wollen auch in der Bundesliga weiter gewinnen“, so Sportkoordinator Volker Zerbe. Jedes Spiel ist eine Vorbereitung auf den Höhepunkt in drei Wochen in Berlin. Neben Pavel Horak, der in dieser Saison nicht mehr spielen kann, werden die angeschlagenen Fredrik Petersen (Hand) und Bartlomiej Jaszka (Schulter) pausieren. Auch Paul Drux wird fehlen, der mit seiner A-Jugend im Viertelfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft in Essen antreten muss.