In den Playoff-Halbfinal-Spielen haben sich die Schwergewichter der Branche gute Ausgangspositionen geschaffen. In der Serie „best-of-Five“ fuhren sowohl Titelverteidiger BR Volleys als auch Rekordmeister VfB Friedrichshafen im zweiten Spiel den zweiten Sieg ein.

Allerdings hatten die Berliner gestern in der mit 1698 Zuschauern ausverkauften Großsporthalle in Bühl mehr Mühe als erwartet. Die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew gab den ersten Satz gegen den TV Ingersoll Bühl ab. In dem heftig umkämpften zweiten Durchgang fiel eine Vorentscheidung. Die Führung wechselte ständig. Doch die BR Volleys entschieden ihn nach 28 Minuten mit 25:22 für sich. Am Ende gewann der Hauptstadt-Klub mit 3:1-Sätzen (20:25, 25:22, 25:15, 25:19).

Die Berliner waren vor dem Gang nach Baden gewarnt, hatten sie doch in Bühl die einzige Niederlage der Vorrunde einstecken müssen. Erfolgreichste Spieler bei den BR Volleys waren in der Partie, die 102 Minuten dauerte, der deutsche Nationalspieler Robert Kromm mit 20 und der US-Amerikaner Scott Touzinsky mit 15 Punkten.

Friedrichshafen im Schnellgang

Im zweiten Halbfinale kam der VfB Friedrichshafen ebenfalls zum zweiten Erfolg. Vor 3200 Zuschauern in der ZF-Arena fertigte der Rekordmeister Pokalsieger Generali Unterhaching mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:23) ab. Der VfB von Trainer Stelian Moculescu, der die erste Partie mit 3:1 gewonnen hatte, zeigte eine konzentrierte Leistung schlug gut auf, überzeugte mit einem starken Block und lag im gesamten Match nicht einmal zurück.

Sowohl die BR Volleys als auch Friedrichshafen können im dritten Spiel den Einzug in die Endspiel-Serie vorzeitig perfekt machen. Die Berliner empfangen Bühl am Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Schmeling-Halle.

In der Abstiegsrunde haben die Netzhoppers Königs Wusterhausen zumindest sportlich ihre Erstliga-Zugehörigkeit gerettet. In der entscheidenden dritten Begegnung gewannen die Netzhoppers nach 137 Minuten beim CV Mitteldeutschland mit 3:2-Sätzen (25:17, 22:25, 25:27, 31:29, 15:12).

Nach dem 2:1 in der Abstiegsrunde dürfen die Netzhoppers weiter Bundesliga spielen, der CV muss in Liga zwei absteigen. Die Netzhoppers haben die Lizenz für die Bundesliga beantragt. Aber noch hat der Volleyball-Verband keine Entscheidungen über die Lizenzen für das Spieljahr 2013/14 getroffen.