Naturwissenschaftlerin Irmgard Schwaetzer wurde im April 1942 in Münster geboren. Sie hat Pharmazie studiert und in diesem Fach auch ihre Doktorarbeit geschrieben. Zunächst arbeitete sie als leitende Angestellte in verschiedenen Unternehmen.

Politikerin Über sich selbst sagt Schwaetzer, dass sie „schon immer“ FDP gewählt habe. Sie fand, dass in ihrer Heimat eine liberale Stimme gefehlt habe. 1975 trat sie in die Partei ein und begann eine schnelle Karriere. 1982 wurde sie Generalsekretärin, von 1988 bis 1994 stellvertretende Bundesvorsitzende. Unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) war sie Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Bundesbauministerin und Kandidatin für das Amt des Außenministers, wurde aber von der FDP-Fraktion nicht gewählt. 1994 endete ihre Zeit im Kabinett.

Ehrenämter Nach einer Tätigkeit als Beraterin verlagerte Schwaetzer ihren Schwerpunkt auf ehrenamtliches Engagement: in Hospizen als Sterbebegleiterin und seit 2004 als Vorsitzendes des Domkirchenkollegiums des Berliner Doms. Sie ist zudem Ehrenvorsitzende des Verbandes Liberale Frauen.

Privates Schwaetzer war mit dem Chemiker Wolfgang Adam verheiratet und mit dem Journalisten Udo Philipp. Sie ist geschieden und wohnt in Berlin.

Spaziergang Treffpunkt war S-Bahnhof Tiergarten. Schwaetzer geht gerne im Tiergarten spazieren. Inzwischen wohnt sie in Grunewald, gerade deshalb wollte sie mal wieder in den Tiergarten. Ziel war das Café am Neuen See.