Berliner Spaziergang

Zur Person: Reinhard Mey

Von Berlin Reinhard Mey wird am 21. Dezember 1942 in Wilmersdorf geboren. Seine Eltern sind der Rechtsanwalt Gerhard und der Lehrerin Hertha Mey. Im Jahr 1963 schließt er das französische Baccalauréat und das deutsche Abitur ab. Eine seiner Klassenkameradinnen war Gesine Schwan. Schon früh begann er, Musik zu machen, hatte mit zwölf seine ersten Klavierstunden, mit vierzehn seine erste Gitarre. Außerdem lernt er autodidaktisch das Trompetespielen. Bereits während der Schulzeittritt mit Freunden auf der Bühne auf.

Nach Frankreich Seinen Eltern zuliebe macht Reinhard Mey eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Schering AG. Das BWL-Studium an der TU Berlin aber bricht er ab, um nur noch zu singen. Sein erstes Chanson „Ich wollte wie Orpheus singen“ erscheint 1964., die LP im Jahr 1967. Drei Jahre später gewinnt er die erste Goldene Schallplatte und bekommt außerdem einen französischen Plattenvertrag. Er zieht mit seiner Frau nach Paris, lässt sich aber 1976 scheiden und geht zurück nach Berlin.

Auf die Bühne Von 1986 bis 2004 veröffentlicht Reinhard Mey seine Platten im Zwei, später im Dreijahresrhythmus. Immer um den 1. September beginnt er dann, die Songs zu schreiben. Er veröffentlicht 50 Alben, die Hälfte davon im Studio aufgenommen. Im Mai erscheint sein 26. Studio-Album „Dann mach’s gut.“ Er lebt in Frohnau mit seiner zweiten Frau Hella, mit der er drei Kinder hat.

Der Spaziergang Die Route führte von der Schule auf der Trestowstraße zum Tegeler See und von dort zur S-Bahn-Haltestelle „Tegel“.