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Aus aller Welt

Wolfsburg: Ladendiebin lässt 93 Überraschungseier mitgehen ++ Thailand: Amerikaner wollte Leichenteile verschicken ++ Irland: Schwuler Stier Benjy muss nicht zum Metzger ++ Kanaren: Erdölsuche vor Lanzarote und Fuerteventura beginnt

Ladendiebin lässt 93 Überraschungseier mitgehen

War es Heißhunger auf die Schokolade, oder waren die Spielzeugfiguren das eigentliche Ziel? Mit 93 Überraschungseiern im Rucksack ist eine Ladendiebin in Wolfsburg ertappt worden. Die 21-Jährige und ein Komplize waren einem Mitarbeiter aufgefallen, als sie den Laden verließen. Als der Angestellte die Verfolgung aufnahm, rannten die Ü-Ei-Übeltäter in unterschiedliche Richtungen, die junge Frau wurde aber gefasst.

Amerikaner wollte Leichenteile verschicken

Ein US-Tourist hat versucht, konservierte Körperteile aus Thailand mit der Post nach Hause zu schicken – darunter ein Kinderkopf, ein Babyfuß und ein Herz mit einer Messerwunde. Die makabre Sendung fiel bei einer Routinekontrolle auf. Der Absender und sein Freund seien befragt, aber nicht belangt worden, so die Polizei: „Er sagte, er habe die auf einem Markt in Bangkok entdeckten Körperteile bizarr gefunden und sie Freunden in die USA schicken wollen“.

Schwuler Stier Benjy muss nicht zum Metzger

Er wollte keine Kühe, er wollte lieber einen Bullen: Tierschützer haben den irischen Stier Benjy vor dem Schlachthaus bewahrt. Der schwule Bulle wird nun dank einer weltweiten Solidaritätsaktion in ein englisches Tierheim gebracht, den Transport zahlt der Miterfinder der Zeichentrickserie „The Simpsons“, Sam Simon. Benjy hatte sich geweigert, Kühe zu besteigen, und sich dem Bullen zugewandt, der an seiner Stelle für Nachwuchs sorgen sollte.

Erdölsuche vor Lanzarote und Fuerteventura beginnt

Der spanische Ölkonzern Repsol hat mit der umstrittenen Erdölsuche vor den Kanaren begonnen. Am Dienstag setzte ein Spezialschiff im Atlantik die erste Bohrung, um Bodenproben aus einer Tiefe von 1900 und 3050 Metern zu entnehmen. Die spanische Regierung hatte Repsol die Genehmigung gegeben, die Regionalregierung der Kanaren, die meisten politischen Parteien und Umweltschutzorganisationen sind dagegen.