Hans Christian Andersen wurde am 2. April 1805 in Odense (Dänemark) geboren. Seine Eltern waren so arm, dass er kaum die Schule besuchen konnte. Doch der begabte Sohn eines Schuhmachers wurde schließlich von König Friedrich VI. unterstützt. Er ermöglichte ihm den Besuch einer Lateinschule und der Universität. Andersen unternahm Reisen durch Deutschland, Frankreich und Italien, die er literarisch verarbeitete. Weltruhm erlangte er mit seinen insgesamt 168 Märchen. 1837 verfasste er "Die kleine Meerjungfrau".
Sehnsucht nach den Menschen Die Seejungfrau ist die jüngste und schönste der sechs Töchter des Meerkönigs. Weil sie die Marmorstatue eines schönen jungen Mannes besitzt, die im Meer versunken ist, ist sie voller Sehnsucht nach der Menschenwelt. Als sie mit 15 Jahren aus dem Meer emporsteigt und ein Schiff entdeckt, verliebt sie sich in einen Prinzen. Doch die Liebe zwischen dem Menschenmann und dem Wassergeist geht unglücklich aus. Am Ende löst sich die Meerjungfrau in Schaum auf und verwandelt sich in einen Wassergeist.

