Japan entdeckt den deutschen Dackel

Immer weniger Hundehalter in Deutschland entscheiden sich für einen Dackel. Dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zufolge sank die Geburtsrate der langohrigen Vierbeiner im vergangenen Jahrzehnt um rund 35 Prozent.

Berlin - Immer weniger Hundehalter in Deutschland entscheiden sich für einen Dackel. Dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zufolge sank die Geburtsrate der langohrigen Vierbeiner im vergangenen Jahrzehnt um rund 35 Prozent. Dafür sind die Japaner sind mittlerweile auf den deutschen Dackel gekommen: Dort boomt die Rasse, im letzten Jahr wurden in dem asiatischen Land 20 000 Dackelwelpen geboren. Kein Wunder: Bei der Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Jahr war das Maskottchen der japanischen Mannschaft ein Dackel mit dem Namen "Erwin Rommel". Laut dem Verband für das Hundewesen verdrängen vor allem Golden Retriever, Labradore und Jack Russell Terrier den Dackel. Trotzdem ist der ursprünglich für die Jagd gezüchtete Vierbeiner nach dem Deutschen Schäferhund immer noch die beliebteste Hunderasse hierzulande. "Der Dackel ist das ideale Familientier, weil er wachsam und loyal ist und wirklich einen eigenen Charakter besitzt", sagt Margittta Trogisch vom Deutschen Teckelklub. BM