„Ob der nun auch ‚Hai-Alarm am Müggelsee‘ heißt oder ‚Schnecken-Alarm am Müggelsee‘, das ist egal“, sagte Sven Regener bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Es sei ihnen nicht darum gegangen, einen Hai-Film zu drehen. „Es ging um die Erschaffung eines neuen Genres, des Alarm-Films“, erzählte Haußmann. In der Komödie (Kinostart am 14.März) versetzt ein Hai den Ortsteil Friedrichshagen am Müggelsee in den Ausnahmezustand. Der Bademeister des Strandbads, gespielt von Michael Gwisdek , verliert im See die rechte Hand: Ein Zierhai, Geschenk der kubanischen Regierung an die DDR und vor 34 Jahren von zwei Jungen im See ausgesetzt, hat zugebissen.
„Wir haben uns in gewisser Weise etwas getraut und wünschen uns, dass das erkannt, gesehen und entdeckt wird“, ergänzte Haußmann. Sollte der Film kein Kinohit werden, könne er damit umgehen. „Alle, die in diesem Film mitgewirkt haben, kennen Schlimmeres.“ Die Darsteller, unter ihnen Benno Führmann und Tom Schilling , hätten ohne die sonst übliche Gage gearbeitet. Gwisdek hat das aber wohl nicht weiter gestört: „Ich habe während des Drehs nur an meine dünnen Beine gedacht.“
BM

