Für sie hatte es keine Anzeichen für das Scheitern der Beziehung gegeben, schon gar nicht für eine "unvermeidliche Trennung". Jetzt berichtet Carolin Fink, dass der Schritt auch mit Freiheit zu tun hat. Sie ist jung, hat ihr Leben bisher den gemeinsamen Kindern Joana (17) und Marlon (9) gewidmet, ihre Interessen zugunsten der Karriere Mendls zurückgestellt. Bereuen tue sie das nicht, keinesfalls, sagte sie der Zeitschrift "Bunte". Sie habe von diesem "großartigen Mann unbedingt zwei Kinder haben" und es besser als ihre Mutter machen wollen. Die war in Wien ein Theaterstar und habe wenig Zeit für die Tochter gehabt. "Aber jetzt bin ich voller Vorfreude auf zukünftige Herausforderungen, kann es kaum erwarten, beruflich wieder mehr Gas zu geben." Fink träumt von einer Rolle als "Tatort"-Kommissarin. Diesen Wunsch äußert sie passenderweise jetzt, da der hessische "Tatort" eine Nachfolgerin für Andrea Sawatzki sucht, der Fink vom Typ nicht unähnlich ist. Trotz aller Freude über die Selbstverwirklichungschancen - "es war einfach an der Zeit" - steckt Carolin Fink das Aus ihrer Liebe nicht einfach so weg. 23 Jahre sind eine gefühlte Ewigkeit, zumal in der schnelllebigen Filmbranche. "Es wäre gelogen, wenn ich nicht zugeben würde, dass harte Zeiten hinter mir liegen. Da ist immer noch ein ganz, ganz großer Schmerz. Das alles sitzt noch tief in mir drin. Ich habe Michael sehr geliebt und wir hatten glückliche Jahre zusammen." Sie habe zwar nicht vor, für immer allein zu bleiben. "Aber momentan ist dafür kein Raum in meinem Herzen."
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