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Lauterbach junior startet Film-Karriere

ist gerade 21 Jahre alt geworden. Er trägt einen großen Namen. Sein Vater Heiner Lauterbach ist einer der besten Schauspieler, die Deutschland zu bieten hat. Seine Mutter Katja Flint, mit der sein Vater von 1985 bis 2001 verheiratet war, ist auch eine Größe im Filmbusiness.

Oscar Lauterbach Der Filius versucht nun, seinen eigenen Weg zu gehen, in der Branche, die ihm von Kindesbeinen an vertraut ist, in die er hineingewachsen ist.

Oscar Lauterbach hat gerade begonnen, als Assistent der Geschäftsführung der Ufa Cinema zu arbeiten, des Filmgiganten, der mit dem Hollywood-Studio Universal kooperiert und Büros in Berlin und München hat.

"Ich habe mein Studium in Los Angeles abgeschlossen. Dort habe ich ein Jahr lang sieben Tage die Woche Filmproduktion studiert", erzählt der Newcomer, der seiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten ist. "Im vergangenen Jahr hatte ich nur fünf Tage Ferien und in denen habe ich Drehbücher gelesen." Der Film hat ihn gepackt. Seine Leidenschaft ist geweckt. "Ich möchte aber auf keinen Fall vor der Kamera arbeiten. Selbst wenn ich Schauspieltalent hätte, würde ich es nicht nutzen, weil ich weiß, alle würden mich an meinen Eltern messen." Oliver Berben hätte noch heute das Problem, dass Neider ihm vorhielten, er habe nur deshalb Erfolg, weil er der Sohn von Iris Berben sei. "Und dass obwohl Oli längst bewiesen hat, dass er ein großer Produzent ist." Auch Götz George müsse sich nach so vielen Jahren noch an seinem Vater Heinrich messen lassen. "Nur Michael Douglas hat es geschafft, berühmter zu werden als sein Vater Kirk ."

Für Lauterbach junior steht die Entscheidung also fest, eine Karriere hinter der Kamera aufzubauen.

"Ich bin sehr froh, dass ich bei der Ufa Cinema mit Menschen wie Nico Hofmann , Thomas Friedl und Wolf Bauer arbeiten darf. Das ist eine tolle Firma. Die nehmen mich ernst, ich werde gehört. Ich darf an den Konferenzen teilnehmen und meine eigenen Ideen einbringen", freut sich der 21-Jährige. Oscar ist gut erzogen. Schon der erste Eindruck zeugt davon. Er ist höflich und bescheiden, schaut einem in die Augen, ziert sich nicht. Ein unverbrauchtes Gesicht, noch nicht vom Showbusiness "verdorben". Ob er für die Kollegen auch Kaffee kochen muss? "Also ich hab nicht studiert, um Kaffee zu kochen", sagt er selbstbewusst, "aber ich habe auch kein Problem damit. Klar mach ich das, wenn die Kanne mal leer ist."

In den vergangenen Wochen sorgte Oscar Lauterbach, der im gleichen Kiez wie seine Mutter, nämlich in Mitte eine Wohnung hat, unfreiwillig für Schlagzeilen. Als er beim Filmball in München mit Fritz Weppers Tochter Sophie (27) geflirtet hatte, überschlugen sich die People-Magazine mit wilden Spekulationen - und unkten schon, der Filmnachwuchs gehe in die nächste Generation. Ob die beiden denn nun ein Paar seien? Lauterbach schmunzelt und schüttelt den Kopf. "Ich bin Single. Ich habe im Moment für so was gar keine Zeit." Klingt nicht wie ein vorgeschobenes Dementi. Aber ein Mädchenschwarm ist er jedenfalls, das dürfte ihm wohl nicht verborgen geblieben sein. "Die Mädchen stehen nicht Schlange, und wenn, dann hab ich's noch nicht bemerkt." Auf der Suche nach einer Freundin sei er nicht, sagt Oscar. Noch ist ihm Job wichtiger. Da will er Gas geben und sich seine Lorbeeren verdienen.