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Nina Hoss kann Castings für Filme nicht leiden

Nina Hoss kann Castings für Filme nicht leiden

Mit 14 Jahren stand Schauspielerin Nina Hoss das erste Mal auf der Bühne. Zu früh? "Nein", sagt die 33-jährige Berlinerin. "Es konnte gar nicht früh genug losgehen", sagte sie der "Galore". "Ich wollte immer auf die Bühne." Inzwischen kann sie große Rollen wie die der Buhlschaft im "Jedermann" bei den jährlichen Salzburger Festspielen (2005 an der Seite von Peter Simonischek ) oder der "Anonyma" im gleichnamigen Kinofilm vorweisen. Aber der Erfolg bringe nur wenig Sicherheit, sagt Hoss. "Das ist etwas, was einen verrückt macht an diesem Beruf. Man muss sich immer wieder beweisen und zu Castings gehen." Man finde sich immer wieder in einer Prüfungssituation, und sie könne sich vorstellen, dass ihr das in zehn Jahren auf die Nerven falle.

Komponist James Last plant eigene Show in Las Vegas

James Last plant eine Show in Las Vegas, nach dem Vorbild von Céline Dion und Elton John. "Es wird daran gearbeitet", sagte der 79-jährige Bandleader in einem Interview der "Berliner Zeitung". "Las Vegas ist aber kein Altersheim", betonte er. Gerade habe er den aktuellen Titel von Pink ins Programm genommen, sagte James Last. "Ich kann ja auch spielen, was ich will. Bei meinen Konzerten quatscht mir keine Plattenfirma rein", erklärte er. "Ich will schließlich auch meinen Spaß haben." Die Musikindustrie traue sich auch nicht mehr, Aufnahmen großer Orchester herauszubringen. "Die letzten Aufnahmen meines Orchesters hat mein Sohn gemacht", sagte er. In Dänemark hat James Last dafür eine Goldene Schallplatte erhalten. "Das macht einen alten Mann stolz. Früher waren einige noch aus echtem Gold. Heute sind die nur noch aus Blech."

Michael Mittermeier scheut heikle Themen nicht

Kabarettist Michael Mittermeier hat keine Sorge, mit heiklen Themen in seinen Programmen möglicherweise anzustoßen. Für ihn ist das Teil seines Berufs: "Kabarettisten sind Sprachrohre der Gesellschaft", sagte er der Berliner Morgenpost. "Wenn wir Themen aufgreifen, entstehen Diskussionen. Dadurch schaffen wir Öffentlichkeit und manchmal auch Druck." Ob Religion, fundamentalistischer Terrorismus oder Politik - es gebe kein Tabu. "Klar, wenn ich im tiefen Franken auftrete und über die CSU herziehe, ernte ich nicht nur Lobeshymnen. Aber da muss man den Mut haben, das da auch zu tun. Ich streiche ja auch nicht meine Schwabenwitze in Schwaben."