Renate Krößner 1943 in Osterode am Harz geboren, wirkt seit 1965 in Kino und TV-Filmen mit. Große Popularität, auch im Westen, erzielte sie durch Konrad Wolfs "Solo Sunny" (1980), für den sie als erste DDR-Schauspielerin auf der Berlinale einen Silbernen Bären gewann. Das hat ihr freilich nicht geholfen: Sie bekam danach kaum noch Arbeit und reiste 1985 in den Westen aus. Hier spielte sie u.a. in "Liebling Kreuzberg", "Alles auf Zucker!" und "Mondscheinkinder".

Hermann Beyer 1945 in Altenburg geboren. Der jüngere Bruder des Defa-Regisseurs Frank Beyer debütierte 1966 am Maxim-Gorki-Theater und war Ensemblemitglied an der Volksbühne und am Berliner Ensemble. Er trat auch in zahlreichen Filmen auf, so in "Ich war neunzehn", "Jakob der Lügner", "Der Bruch" oder "Boxhagener Platz". Wiederholt spielte er an der Seite von Renate Krößner, so in "Cyankali" (1977) oder im Theaterstück "Der Schuhu und die fliegende Prinzessin".

Eugen Krößner 1969 in Berlin geboren, spielte Theater in Greifswald und Rostock. "Vergiss dein Ende" ist seine erste Kinohauptrolle. In "Der Kontrolleur" spielte er 1995 schon einmal seinen Vater als jungen Mann.