Theater

Thomas Brussigs "Leben" läuft zum letzten Mal

Der Abend dauert ungefähr so lang wie ein Fußballspiel - und ist unterhaltsamer als viele Auftritte von Hertha BSC in der jüngeren Vergangenheit: "Leben bis Männer oder: Der Fußballtrainer", so der komplette Titel des Theaterstücks von Thomas Brussig, läuft am Sonnabend (20 Uhr) zum letzten Mal in den Kammerspielen des Deutschen Theaters (DT).

Werke des Schriftstellers Thomas Brussig, bekennender Fußball-Fan und Hertha-Anhänger, stehen damit immerhin seit 14 Jahren ununterbrochen auf dem Spielplan der Kammerspiele: Erst "Helden wie wir", das Mauerfall-Stück hatte im Frühjahr 1996 Premiere, dann "Leben bis Männer". Auf immerhin acht Jahre kommt DT-Urgestein Jörg Gudzuhn, der rund 100 Mal in dem Einpersonen-Stück in klassischer Trainingskleidung plus Ballnetz und Pfeife seit der Uraufführung im Dezember 2001 auf der Bühne stand.

Der Abend ist zwar ausverkauft, aber Chancen auf Restkarten gibt es. Also erst zu Hertha und dann ins Deutsche Theater.