Welt-Literaturpreis für Daniel Kehlmann

Der Welt-Literaturpreis geht dieses Jahr an Daniel Kehlmann. Der österreichische Schriftsteller wird geehrt für seinen Roman "Die Vermessung der Welt".

Der Welt-Literaturpreis geht dieses Jahr an Daniel Kehlmann. Der österreichische Schriftsteller wird geehrt für seinen Roman "Die Vermessung der Welt". In der Jury-Begründung heißt es: ",Die Vermessung der Welt' ist ein genialer Experimentalroman über Größe und Komik deutscher Kultur am Beispiel der beiden Naturwissenschaftler Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß, deren Biographien der Autor kunstvoll parallelisiert."

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt seit seiner Gymnasialzeit in Wien. Mit 22 veröffentlichte er seinen ersten Roman ("Beerholms Vorstellung") im Wiener Deuticke Verlag. Es folgten weitere Romane sowie Erzählungen und Essaybände. Einem größeren Publikum bekannt wurde Kehlmann 2003 mit seinem stark mediensatirisch eingefärbten Künstlerroman "Ich und Kaminski". Sein bisher meistverbreitetes Buch, "Die Vermessung der Welt" stellt einen der größten Erfolge der deutschen Nachkriegsliteratur überhaupt dar. Es hat sich über eine Million Mal verkauft und ist bislang in über 30 Sprachen übersetzt worden. Die Preisverleihung erfolgt am 9. November im Axel-Springer-Haus. BM