Gefährlich ist es für Pinguine vor allem unter Wasser. Ihre größten Feinde sind die Seeleoparden. Die schwarz-weiße Färbung der Pinguine ist hier eine gute Tarnfarbe! Kommt ein Seeleopard von unten, ist der weiße Pinguinbauch gegen den hellen Wasserspiegel kaum zu sehen. Von oben dagegen ist der schwarze Rücken gegen den dunklen Meeresgrund schlecht zu erkennen. Ihr Feind kann sie so kaum entdecken. Der schwarz-weiße Frack ist unter Wasser also eine perfekte Tarnung!

Übrigens: Pinguine leben auf der Südhalbkugel der Erde. Die Seevögel können nicht fliegen. Sie haben statt Flügeln Flossen. Damit sind sie pfeilschnelle Schwimmer und richtige Tieftaucher. Je größer eine Pinguinart ist, desto tiefer kann sie tauchen:

Kaiserpinguine - die stolze 1,30 Meter groß werden können - kommen bis zu 535 Meter tief, Königspinguine tauchen bis zu 325 Meter, Adéliepinguine bis zu 240 Meter, Brillenpinguine 30 bis 130 Meter und die kleinsten Pinguine - die nur 30 Zentimeter hohen Zwergpinguine - kommen noch zehn bis 30 Meter tief.

Textquelle: "Frieren Pinguine an den Füßen? Verblüffende Antworten über Eis und Schnee" (Reihe: Was Kinder wissen wollen, Velber Verlag, 45 Seiten, 10,90 Euro)