Die alten Griechen verewigten ihre Sagengestalten in 48 antiken Sternbildern. So ist es auch mit dem geflügelten Pferd Pegasus, das die Künstler und Dichter in verschiedenen Zeitaltern immer wieder aufs Neue inspirierte.
Pegasus ist zusammen mit Perseus und Andromeda in eine für die alten Griechen typische dramatische Geschichte aus ihrer Helden- und Götterwelt verwickelt.
Pegasus entstand aus dem Blut der todbringenden Medusa. Wer das Ungeheuer mit den vielen Schlangenköpfen auf dem Haupt erblickte, erstarrte sofort zu Stein. Mit Hilfe der Göttin Athene und einer List gelang es dem Helden Perseus die Medusa zu besiegen und ihren Kopf abzuschlagen. Aus ihrem Hals entsprang Pegasus. Perseus setzte sich sogleich auf das geflügelte Pferd und flog mit dem Medusenhaupt im Gepäck über das Meer nach Äthiopien. Dort konnte er die Königstochter Andromeda gerade noch vor einem Meeresungeheuer des Poseidon retten. Als Strafe für die Eitelkeit ihrer Mutter Kassiopaia sollte die unschuldige Andromeda dem Ungeheuer geopfert werden. Stattdessen wurde sie Perseus zur Frau gegeben.
Die Gestalten dieser Sage wurden am Himmel verewigt und sind im Herbst für uns gut zu erkennen. Das Meeresungeheuer wird übrigens dem Bild des Walfischs zugeordnet.
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