Eisdielen mit Geschichte

Viele fragen sich, wie Eis eigentlich fabriziert wird. Bei Eis-Hennig sind die Hauptbestandteile Milch, Zucker, eine Menge Wasser und Bindemittel. Wenn das alles miteinander vermischt ist, und zwar mit der Hand, wird es bei 80 Grad gekocht. Das Eis wird immer vor Ort hergestellt.

Der erste Filiale von Eis-Hennig wurde vor 52 Jahren in Berlin eröffnet, seit damals hat die Firma 50 neue Sorten hergestellt. Eis-Hennig ist stadtbekannt und in vielen Bezirken verbreitet, denn die drei Geschwister Norbert, Maria und Christine Hennig haben weitere Filialen gegründet, die das ganze Jahr über geöffnet sind. Insgesamt gibt es in Berlin etwa 6000 Eisdielen, die Hälfte davon sind Italiener.

Im Sommer verkauft Eis-Hennig in einer Filiale bis zu 400 Liter Eis am Tag. Das Besondere an « Hennig's Ice Cream» , wie die Filialen neuerdings heißen, ist, dass das Eis nicht kugelweise, sondern in Bechern unterschiedlicher Größe verkauft wird. Für Schüler ist nicht unwichtig, dass man ab 16 Jahren in der Hauptsaison bei Eis-Hennig aushelfen kann. Allerdings braucht man dazu einen Gesundheitspass, den es im Gesundheitsamt des Bezirks gibt.

Eine Sache gibt es allerdings zu bedenken: Wer seine Bikinifigur diesen Sommer behalten möchte, sollte es mit dem Eis nicht übertreiben! Denn auch wenn es gut schmeckt, ist es sehr kalorienreich.

Von Stefanie Wennicke, Corey Radowski, Klasse 8a, Schmidt-Ott-Oberschule, Steglitz