Bordelle Die Rotlichtszene etabliert sich seit der EU-Osterweiterung. Bis dato galt Brandenburg lediglich als Transitland für osteuropäische Prostituierte, weil sich die Nachfrage Brandenburger Freier durch zahlreiche Bordelle im polnischen Grenzland abdecken ließ. Nach Angaben von "Belladonna" gibt es inzwischen "Clubs" genannte Etablissements in Guben, Cottbus, Bernau, Fürstenwalde und Brandenburg/Havel. In Frankfurt, Spremberg, ebenfalls Fürstenwalde und Strausberg finden sich zahlreiche Angebote von Hausprostitution, bei der die Huren in Zeitungen inserieren und die Freier zu Hause empfangen. Der Straßenstrich beschränkt sich nach dem Aus in Potsdam und an der B 2 bei Michendorf auf Ostbrandenburg, wechselt an den Bundesstraßen rings um Frankfurt.

Grenzgebiet Im polnischen Grenzgebiet, wo das Geschäft mit der käuflichen Liebe seit Jahren vor allem dank der deutschen Freier floriert, gibt es knapp 80 Bordelle entlang von Oder und Neiße, dazu mehrere Straßenstriche. Knapp 1500 Prostituierte sind dort tätig, neben vielen Frauen aus den neuen EU-Ländern wie Bulgarien und Rumänien auch verstärkt Ukrainerinnen.

jb