Unmittelbar neben der historischen Sternwarte entsteht für insgesamt etwa sieben Millionen Euro ein Zentrum für Technologieentwicklung und -transfer. Das Gebäude soll bis 2010 bezugsfertig sein. Der europäische Fonds für regionale Entwicklung (Efre) übernimmt 4,2 Millionen Euro der Gesamtbausumme, Land und Bund steuern jeweils weitere 1,4 Millionen Euro zu.
Zukünftig soll dort in den Bereichen Teleskopsteuerung, Robotik und Spektroskopie geforscht werden. Auch das sogenannte Supercomputing mit Hochleistungsrechnern soll dort praktiziert werden. Ziel ist es, praktische Ergebnisse in die Produktion von brandenburgischen Mittelstandsunternehmen zu überführen. "Dank der neuen Projekte werden die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie im Land gesteigert, weitere technologieorientierte Unternehmensansiedlungen ermöglicht und so neue Arbeitsplätze geschaffen", sagte Landesfinanzminister Rainer Speer (SPD).
Das AIP gilt als besonders effizientes und erfolgreich wirtschaftendes Institut. Landeswissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) verwies auf das hohe "Entwicklungspotenzial" der Wissenschaftler. Gerade erst habe die Leibnitz-Gemeinschaft dem AIP darin Spitzenwerte bescheinigt.
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