Zu dieser Zeit kannte ihn die Welt noch als Alexander Bojcan - und er machte durchaus harte Zeiten durch, bevor er seine Kunstfigur erschuf: Nach der 10. Klasse verließ er das Gymnasium, startete eine Ausbildung zum Herrenausstatter, brach sie aber ab. Es folgte ein Job als Hilfsarbeiter auf dem Bau. Kurt Krömer trat 1993 in Alexander Bojcans Leben; erste Auftritte in der "Scheinbar" in Schöneberg. Krömers Komik hat System: Von Oktober 1996 bis Dezember 1997 besuchte er die Schule für Clown, Komik und Theater in Hannover. Seinen Stil - unmoderne Anzüge, Hosenträger, Brillen so dick wie Brillant-Aschenbecher - hat er aber sicher selbst entwickelt. Ab 2003 moderierte er zwei Jahre lang die Fernsehsendung "Die Kurt Krömer Show" im RBB, Solo-Elemente, Einspieler und Interviews wechselten sich ab. 2005 startete die Sendung "Bei Krömers". Neben prominenten Gästen stellten Schauspieler Krömers Opa, Mutter und Schwester dar. Dafür bekam Krömer 2006 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Comedy. Seit 2007 tritt er in der Sendung "Krömer - Die internationale Show" in der ARD auf (Foto). Im Oktober beginnt seine Solo-Tournee "Kröm de la Kröm" mit zehn (ausverkauften) Shows in Berlin.
Nonsense (2)
Alexander Bojcan ist Kurt Krömer
An den hauptstädtischen Wurzeln Kurt Krömers ist kein Zweifel erlaubt: Am 20. November 1974 in Neukölln geboren, wuchs er im Wedding auf.
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