Sanierter Spindlerbrunnen steht wieder am alten Platz

Der Spindlerbrunnen steht wieder an seinem angestammten Platz auf dem Friedrichswerder.

Mitte Der Spindlerbrunnen steht wieder an seinem angestammten Platz auf dem Friedrichswerder. Allerdings ist das Wasserspiel- verdeckt durch einen Neubau - von der Leipziger- und der Grunerstraße aus nicht mehr zu sehen. Somit fehlt die Verbindung zum ursprünglichen Spittelmarkt.

In Zukunft wird der Spindlerbrunnen auf dem "neuen Spittelmarkt" plätschern. Nach Auskunft des Projektleiters von Alpha-Grün, Carsten Falk, dürfte damit im Oktober zu rechnen sein. Bis dahin sollen die Zuleitungen gelegt und das Gelände rund um den Brunnen gestaltet sein.

Knapp zwei Jahre war die fünfzig Tonnen schwere Brunnenanlage in einem Depot eingelagert und saniert worden. Im Moment werden auf dem südlichen Gelände des Friedrichswerder die in China georderten schwarzen Granitsteine sortiert und geprüft. Mit den Steinen sollen bestimmte Muster gepflastert werden, damit die Grünanlage auch optisch zu einer Augenweide wird.

Im Vorfeld hatten 35 Landschaftsplaner an einem Ideenwettbewerb teilgenommen. Schon jetzt ist der angrenzende Spielplatz an der Kurstraße zu erkennen, der eher einem Spielband gleicht. "Er wird allein 100 000 Euro kosten", sagt Projektleiter Falk.

Der aus rosa-schwedischem Granit gefertigte Spindlerbrunnen war 1891 ein Geschenk der gleichnamigen Familie an die Stadt Berlin. Er hat eine Höhe von 6,50 Metern und besteht aus zwei Schalen, die an einem Brunnenstock befestigt und in einem Brunnen-Bassin verankert sind.

rh