Am 31. März waren er und seine Freundin von Frankfurt nach Berlin geflogen. An diesem Tag fegte das Orkantief „Niklas“ über Deutschland hinweg und legte auch auf den Berliner Flughäfen den Verkehr zeitweise lahm. Über Stunden hinweg konnten aus Sicherheitsgründen die Koffer aus den Flugzeugen nicht entladen werden. Betroffen davon war auch die Lufthansa-Maschine, mit der Jordan geflogen war. Bereits zwei Mal hat der Student jeweils vier Stunden am „Baggage Service Center“ in Tegel gewartet, um seine Koffer zu finden. Jeweils ohne Erfolg.

Nach Angaben des Bodendienstleisters GlobeGround Berlin, der für fast alle Airlines an den Berliner Flughäfen die Gepäckabfertigung erledigt, sind zwischenzeitlich alle Verlustmeldungen bearbeitet, die am 31. März in Berlin aufgenommen wurden. „Das heißt, dass die Gepäckstücke an die mit der Zustellung beauftragten Unternehmen übergeben sind – sofern sie noch nicht ausgeliefert oder verschickt wurden“, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. „Wir sind mit dem Thema durch“, sagte auch Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber. Dass der Berliner Student noch immer auf seine Koffer warte, sah Weber als einen Verlustfall, wie er immer mal wieder passieren könne.

GlobeGround räumte ein, dass noch etwa 500 Gepäckstücke am Flughafen stehen, „zu denen keine Verlustmeldung vorliegt“. Zudem würden noch immer Koffer eintreffen, die von anderen Flughäfen nach Berlin zurückgeschickt würden. „Wir bedauern, dass noch nicht alle Gepäckstücke zugestellt werden konnten“, so eine Sprecherin. Man gehe davon aus, dass über das Wochenende „der größte Teil dieser Gepäckstücke“ zugestellt werden kann.

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