„Ich halte das Fasten ein, seit zwei Tagen habe ich fast gar nichts gegessen.“ Am Donnerstagabend machte der Moderator eine Ausnahme. Gemeinsam mit seiner Frau, Thea Sihler-Jauch, war der Moderator zu Stefanie und Andreas Heuer ins „Weinheuer“ gekommen, um zu drei Gängen von Sternekoch Thomas Kammeier seine eigenen Weine zu präsentieren. Ein Termin im Rahmen von „eat!berlin“, das an diesem Abend in Tempelhof mit 70 Gästen stattfand. Vor fünf Jahren hatte Jauch das eigentliche Erbstück der Familie, das Weingut von Othegraven an der Saar, von Zwischenbesitzern zurückgekauft. Großonkel Max hatte das Gut einst bewirtschaftet, Jauch dort glückliche Kindheitstage verbracht. „Meine Frau und ich haben seit der Übernahme gerüttelt an allem, dem Haus, dem Marketing – nur den Wein, den haben wir nicht angerührt“, so Jauch. Den Kellermeister habe er sofort zum Geschäftsführer ernannt, 500 Jahre Rieslingtradition vom Steilhang habe man nicht verändern wollen. Gewohnt gekonnt führte Jauch in seiner ungewohnt neuen Aufgabe als Sommelier durch den Abend. So oft es geht versuche er, mit seiner Frau an die Saar zu fliegen. Den Gästen in Berlin bescherte er viel Freude – und garantiert keine schlechte Laune. Wie ihn die Winzer der Umgebung nennen? „JJ“, heißt es. „Joker Jauch ist wieder da.“

aki