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Steglitz-Zehlendorf: Schloss-Straßen-Center wird umgebaut

Steglitz-Zehlendorf

Schloss-Straßen-Center wird umgebaut

In den kommenden Monaten soll das Schloss-Straßen-Center am Walther-Schreiber-Platz umgebaut werden. Zu den Details der Neugestaltung will sich das Centermanagement derzeit noch nicht äußern. Bereits ersichtlich ist, dass viele Läden geschlossen haben. Vor dem geplanten Umbau nutzt Künstler Bringfried-Johannes Pösger sieben leer stehende Geschäfte, um bis zum 2. April mehr als 200 Kunstwerke auszustellen. Am Freitag, 4. März, führt der Künstler ab 19 Uhr persönlich durch die Galerie. kla

Schreibwerkstatt im Museum Steglitz

Das Museum Steglitz in der Drakestraße erweitert sein Angebot. Neben wechselnden Ausstellungen und Archivarbeit können Interessierte bei einem Mal- und Literaturkreis, einer Schreibwerkstatt und einem Entspannungstraining mitmachen. Außerdem bietet eine IT-Experte Computer-Sprechstunden an. Termine: Tel. 833 21 09 oder unter www.heimatverein-steglitz.de. kla

Mitte

Ferienfahrten für Kinder auf den Reiterhof

Für Kinder, die im Bezirk Mitte wohnen, organisiert das Jugendamt auch in diesem Sommer wieder Ferienreisen. Mädchen und Jungen zwischen 7 und 16 Jahren können an einem Camp an der Ostsee teilnehmen oder Reiterferien machen. Ab sofort liegen in den Bürgerämtern und Rathäusern Informationen über das gesamte Angebot aus. Die Kinder müssen vom 7. bis 25. März angemeldet werden. kla

Lichtenberg

Erholungsparks werden Landschaftsschutzgebiet

Teile der Parklandschaft Barnim sollen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werden. Das Bezirksamt hat dafür bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Antrag gestellt. Prägend für die Gegend an der Peripherie der Plattenbausiedlung Hohenschönhausen sind der Malchower Auenpark sowie die Landschaftsparks Wartenberg und Falkenberg. Sie sind nach der Wende als Erholungsgebiete ausgebaut worden. Es entstand ein Biotopverbund mit vielen seltenen Tieren und Pflanzen. rg

Pankow

Ausschuss will Studie zu künftigen Parkzonen

Für die geplante Parkraumbewirtschaftung im Bötzowviertel und der Grünen Stadt, am Humannplatz und am Arnimplatz soll bis zum Sommer eine Machbarkeitsstudie angefertigt werden. Diesen Antrag hat der Verkehrsausschuss der Bezirksverordneten-Versammlung Pankow am Dienstag beschlossen. Er wird Ende März in der BVV-Sitzung abgestimmt. Der Antrag sieht auch vor, dass eine Analyse über die Wirksamkeit der drei neuen Parkzonen in Prenzlauer Berg erstellt werden soll, die zum Oktober 2010 eingeführt wurden. Außerdem soll untersucht werden, wie die Stellplätze in der Carl-Legien-Siedlung, an der Weißenseer Spitze und an der Thulestraße ausgelastet sind. Die Untersuchungen würden vorbereitet, sagte der Stadtrat für öffentliche Ordnung, Jens-Holger Kirchner (Grüne). Die BVV wolle noch vor Ende der Legislaturperiode einen Beschluss zu neuen Parkzonen fassen. saf

Reinickendorf

Galerie der Bürgermeister zum Rathaus-Jubiläum

Zum 100. Geburtstag des Rathauses Reinickendorf am Eichborndamm im Mai dieses Jahres soll eine Bürgermeister-Galerie entstehen. Auch die Vorsteher der Bezirksverordneten-Versammlung werden dort vorgestellt. Allerdings gestaltet sich bisher die Suche nach historischen Fotos schwierig, selbst aus den 1960er- und 1970er-Jahren ist die Ausbeute gering. Wer Fotos oder Bilder und Zeichnungen von Reinickendorfer Bürgermeistern oder BVV-Vorstehern aus diesen Zeiten hat, kann sich an das Heimatmuseum, Alt-Hermsdorf 35 (Tel. 40 00 92 70), wenden. In einer Broschüre sollen die Biografien der Kommunalpolitiker veröffentlicht werden. Das Rathaus-Jubiläum wird am 14. Mai mit einem Volksfest auf dem Eichborndamm gefeiert. rg

Charlottenburg-Wilmersdorf

Weinbrunnen sprudelt in diesem Jahr an zwei Tagen länger

Der Weinbrunnen auf dem Rüdesheimer Platz im Rheingau-Viertel wird in der kommenden Saison freitags und sonnabends eine Stunde länger als im vergangenen Jahr öffnen. "Viele Gäste haben sich beschwert, dass sie sich bei 21.30 Uhr an ihre Jugend erinnert fühlen", sagte Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD). Es hätten sich aber auch Bewohner eines Hauses beschwert, dass zu lange geöffnet sei. Deshalb werde es sonntags bis donnerstags bis 21.30 Uhr bleiben. Von der Regelung im Jahr 2009, täglich bis 22.30 Uhr zu öffnen, sei man bereits im vergangenen Jahr abgerückt. Bereits seit 1967 gibt es in den Sommermonaten den Weinbrunnen, bei dem Winzer aus dem Landkreis Rheingau-Taunus ihren Wein verkaufen. Am 13. Mai ist Eröffnung. bsm

Spandau

Neuer Festplatz am Brunsbütteler Damm

Auf dem Grundstück neben den Spandau Arcaden am Brunsbütteler Damm wird ein Festgelände erschlossen. Thilo-Harry Wollenschlaeger vom Berliner Schaustellerverband wird am kommenden Mittwoch den symbolisch ersten Spatenstich machen. Nach Planier- und Erschließungsarbeiten steht das Grundstück für Volksfeste mit Fahr- und Erlebnisgeschäften zur Verfügung. Wollenschlaeger hat das Grundstück von dem Unternehmen "mfi" gemietet. Die Essener Managementgesellschaft ist Eigentümerin und Betreiberin des benachbarten Centers. Das erste Volksfest wird vom 18. März bis zum 3. April auf diesem Grundstück stattfinden. Für den Herbst ist ein weiteres Fest geplant. ag

Neukölln

Modelle für eine neue Gropiusstadt

Zukunftsperspektiven für das Leben in der Gropiusstadt wollen Studenten der TU Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar entwickeln. Unterstützt wird das Projekt "Campus Efeuweg - Modelle für eine neue Gropiusstadt" vom Bezirksamt Neukölln und dem Wohnungsunternehmen Degewo. Ein Kooperationsvertrag wird am heutigen Donnerstag unterzeichnet. Anlass ist die Übergabe eines für 2,8 Millionen Euro geschaffenen Erweiterungsbaus der Liebig-Schule am Efeuweg 34. Künftig soll rund um den Efeuweg ein Campus für Bildung, Sport und Freizeit entstehen. rg

Marzahn-Hellersdorf

Inkasso-Unternehmen treiben ab Herbst Schulden ein

Hellersdorf - Das Bezirksamt plant erst im dritten Quartal 2011 den Abschluss von Verträgen mit privaten Inkasso-Unternehmen, um durch sie - wie berichtet - Schulden von Privatpersonen oder Firmen eintreiben zu lassen. Finanzstadtrat Stefan Komoß (SPD): "Wir richten im ersten Quartal ein Projektmanagement dafür ein und starten im zweiten eine Markterkundung nach privaten Anbietern." Die offenen privatrechtlichen Forderungen des Bezirkes belaufen sich auf 13 Millionen Euro, darunter Mietrückstände, Bußgelder oder Unterhaltsvorschüsse. Im Gegensatz zu sonstigen Inkasso-Verfahren will der Bezirk aber seine Forderung gegen einen Abschlag sofort an die Eintreibungsfirma abtreten. Komoß rechnet für das Jahr 2011 noch mit 750 000 Euro Einnahmen. rg

Tempelhof-Schöneberg

Kritik an Baurecht für Europäische Energie Universität

Vorwürfe der Grünen, der Bezirk habe den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan für das Euref-Gelände an der Torgauer Straße im Januar 2008 voreilig getroffen, wies Baustadtrat Bernd Krömer (CDU) in der Bezirksverordneten-Versammlung zurück. Schließlich habe auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bei der Prüfung des Bebauungsplans nur kleinere Beanstandungen gehabt. "Und die berührten nichts Grundsätzliches", so Krömer. Wie berichtet, entwickelt die Firma Denkmalplus das ehemalige Gasag-Gelände mit dem Gasometer zu einem Forum für Europäische Energie. Die TU Berlin will dort weiterbildende Masterstudiengänge mit Energiebezug anbieten. bsm

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