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Charlottenburg-Wilmersdorf: Mehr Sauerstoff für die Fische im Lietzensee

Charlottenburg-Wilmersdorf

Mehr Sauerstoff für die Fische im Lietzensee

Um den Sauerstoffgehalt für die Fische im Lietzensee zu erhöhen, wird das Grünflächenamt zwei extra dafür beschaffte Belüftungsgeräte im See installieren. Nach dem dortigen massiven Fischsterben im vergangenen Winter hat die Behörde ein besonderes Augenmerk auf das Gewässer und durch das Fischereiamt bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Werte messen lassen. Ergebnis: Derzeit liegt der Sauerstoffgehalt in einem akzeptablen Bereich. Tote Fische wurden nicht gesichtet. bsm

Bunte Comics beleuchten die Teilung Deutschlands

Die Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit dem Titel "Da war mal was ..." ist noch bis Ende Februar bei freiem Eintritt in der Galerie im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, zu sehen. Comiczeichner Flix hat sich und seine Freunde gefragt, was ihnen aus der Zeit einfällt, als Deutschland noch zweigeteilt war. bsm

Steglitz-Zehlendorf

Platz an der Schloßstraße erhält Namen von Franz Amrehn

Der Platz an der Schloßstraße Ecke Schildhornstraße bietet vielen Besuchern der Einkaufsmeile einen Moment der Ruhe. Jetzt soll dieser bislang namenlose Ort nach dem ehemaligen Bürgermeister Franz Amrehn (1912-1981) benannt werden. Das haben die Bezirksverordneten beschlossen. Amrehn war von 1950 bis 1969 Mitglied im Abgeordnetenhaus und führte von August bis Oktober 1957 das Amt des Regierenden Bürgermeisters kommissarisch. kla

Lichtenberg

Beirat soll die Interessen aller Verkehrsteilnehmer vertreten

Ein Mobilitätsbeirat soll in Lichtenberg den jetzigen Verkehrsbeirat ablösen. Das Bezirksamt glaubt, in diesem neuen Beratungsgremium könnten die Mobilitätsbedürfnisse breiter Bevölkerungsschichten besser berücksichtigt werden. Auf Vorschlag der Fraktionen von Linken und Grünen legte jetzt die Bezirksverordnetenversammlung fest, dass in dem Beirat Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Kinder, Senioren, Behinderte, Radfahrer, Autofahrer und andere Motorisierte sowie Benutzer des öffentlichen Personennahverkehrs vertreten sein müssen. Sie sollten auch möglichst viele Ortsteile des Bezirks repräsentieren und könnten damit kompetenter agieren. rg

Tempelhof-Schöneberg

Neue Planungen für Radfahren und Parken auf Arnulfstraße

Für die Arnulfstraße hat ein Planungsbüro im Umweltausschuss Varianten vorgestellt, wie das Radfahren und Parken künftig gestaltet werden könnte. Nachdem die Fahrbahn zur Freude der Anwohner ohne Kostenbeteiligung saniert werden konnte, geht es jetzt noch um den Umbau des Geh- und Radwegs. Künftig sollen die Radfahrer einen Streifen auf der Straße benutzen. Das Büro untersuchte weiter, ob dies nur auf der Seite ohne Busspur möglich wäre oder beidseitig. Die Leistungsfähigkeit der Arnulfstraße sollte nicht eingeschränkt werden, so das Ziel. Nach einer Zählung ist der Verkehr dort entspannt. Die BVG signalisierte, sie könne ohne Busspur auf der Arnulfstraße leben. Autoparkplätze soll es nur noch 100 geben. An den Kosten von etwa 750 000 Euro sollen die Anwohner nicht beteiligt werden. bsm

Spandau

Bäume werden gefällt und zurückgeschnitten

In mehreren Ortsteilen werden derzeit Baumarbeiten ausgeführt. So werden in der Wasserstadt an der Hugo-Cassirer-Straße und angrenzenden Straßen Pappeln zurückgeschnitten, um Gehwegschäden zu vermeiden. Im Grünzug Krielower Weg zwischen Havelmatensteig und Große Badewiese müssen zur Verkehrssicherung Bäume gefällt und Kronen reduziert werden, an der Adamstraße müssen zum Umbau des Földerichplatzes und zur Verkehrssicherheit vier Kirschbäume weichen. Noch 2011 werden dort acht Bäume neu gepflanzt. ag

Reinickendorf

Alte Fotos vom Jugendtreff "Fuchsbau" gesucht

Das Haus der Jugend - genannt "Fuchsbau" - an der Thurgauer Straße 66 wird am 11. August 60 Jahre alt. Jugendstadtrat Peter Senftleben (SPD): "Tausende Kinder und Jugendliche haben dort sinnvoll ihre Freizeit verbracht." Viele Veranstaltungen seien zu dem Gründungsjubiläum geplant. Das Jugendamt sucht Geschichten von alten und jungen Zeitzeugen, Fotos und Erinnerungsstücke. Liedermacher Reinhard Mey hat auf seiner jüngsten CD in dem Song "Rotten Radish Skiffle Guys" seine Erlebnisse in den 50er-Jahren im "Fuchsbau" besungen. Infos: Tel. 49 85 99 40 oder unter www.berlin-fuchsbau.de. rg

Mitte

Befragung zur Gesundheit der künftigen Erstklässler

Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst führt noch bis Mai 2011 eine Befragung von Eltern durch, deren Kinder im August dieses Jahres eingeschult werden. Der Fragebogen, den die Eltern zusammen mit den Unterlagen zur Schulanmeldung bekommen haben, soll ausgefüllt zur Einschulungsuntersuchung mitgebracht werden. Ziel der Befragung ist es, Projekte zur Gesundheitsförderung von Familien mit Kindern zu unterstützen und zu planen. Mit den Ergebnissen sollen Angebote entwickelt werden, die die Wünsche der Eltern berücksichtigen. kla

Friedrichshain-Kreuzberg

Internethinweise für Beschwerden bei Ruhestörungen

Kreuzberg - Wer sich wegen Ruhestörung beschweren will, soll künftig auf der Internetseite des Bezirks die zuständigen Ansprechpartner mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden. Sie sollen an prominenter Stelle aufgelistet werden. Das hat die Bezirksverordnetenversammlung Ende Januar beschlossen. saf

Marzahn-Hellersdorf

Musikwettbewerb zum Klimaschutzfestival

Hellersdorf - Der Bezirk hat am Montag einen Berliner Musikwettbewerb für den Klimaschutz gestartet. Talente in den Sparten Rock/Pop, Hip-Hop und Klassik werden gesucht. Eine Jury mit Musikern der Staatskapelle Berlin, der Band City und dem Rapper Eko Fresh kürt die Gewinner. Sie treten am 4./5. Juni zum Platten-Fest in den Marzahner "Gärten der Welt" auf. Das Fest wird ein Klimaschutzfestival und unterstützt wieder ein Charity-Projekt. Diesmal ist es der "Zauberwald Berlin", eine Initiative der Staatskapelle. Er wird in den "Gärten der Welt" aufgebaut. Die Teilnehmer des Musikwettbewerbs "Rock fürs Klima" können ihren Beiträge bis 4. Mai unter www.plattenfest.com online stellen. rg

Treptow-Köpenick

Planung für neue Bibliothek soll im Februar fertig sein

Köpenick - In der Alten Feuerwache an der Michael-Brückner-Straße 9 in Niederschöneweide soll eine zentrale Bibliothek für den Einzugsbereich Treptow eingerichtet werden. Die Kosten des Vorhabens liegen voraussichtlich bei 5,8 Millionen Euro. Je eine Million Euro sollen aus Förderprogrammen der EU und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beigesteuert werden. Die Planungsunterlagen werden nach Mitteilung des Bezirksamtes noch in diesem Monat fertig. Die Behörde hat das Projekt in ihre Investitionsplanung für 2011 und 2012 aufgenommen. saf

Pankow

Bezirk kann sich keine neue Informationsstele leisten

Eine Informationsstele zur Filmstadt Weißensee in der Liebermannstraße, wie sie die Bezirksverordnetenversammlung gefordert hatte, wird es nicht geben. Sie ist zu teuer. Die Installationskosten für eine neue Stele einschließlich eines unterirdischen Stromanschlusses liegen nach Auskunft von Kulturstadtrat Michail Nelken (Linke) bei 8000 bis 10 000 Euro. Dies habe eine Nachfrage beim Vertragspartner für das touristische Wegeleitsystem, der Firma Wall AG, ergeben. "Diese zusätzlichen Kosten sind aus dem Bezirkshaushalt nicht zu finanzieren", so Nelken. Auf einer Stele am Caligariplatz werde schon auf die Filmstadt Weißensee hingewiesen. Die SPD Weißensee wirft Nelken vor, die Entscheidung der BVV zu ignorieren. saf

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