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Steglitz-Zehlendorf: Wiking-Gedenktafel erinnert an Industriegeschichte

Steglitz-Zehlendorf

Wiking-Gedenktafel erinnert an Industriegeschichte

Mit einer Gedenktafel am einstigen Standort der früheren Wiking-Modellbau-Werkstätten ist Lichterfelde jetzt um ein Stück dokumentierter Industriegeschichte reicher. Die Edelstahltafel erinnert an das Lebenswerk des Berliners Friedrich Peltzer (1903-1981), der vor mehr als 70 Jahren in der Industrievilla "Unter den Eichen 101" mit der Produktion von Wiking-Automodellen begonnen hatte. Sammler der Miniaturen, hatten für die Tafel Geld zusammengelegt. Sie liefert einen prägnanten Abriss der Wiking-Historie. 1986 waren die Werkstätten in Lichterfelde geschlossen worden. Sie befinden sich jetzt in den Sieper-Werken in Lüdenscheid. rg

Lichtenberg

Archäologen entdecken Keramikgefäß aus der Bronzezeit

Archäologen vom Landesdenkmalamt haben zum Abschluss ihrer Grabungen auf dem Gelände der ehemaligen Dorfkirchen in Friedrichsfelde einen überraschenden Fund aus der Bronzezeit gemacht. Sie entdeckten ein etwa 3000 Jahre altes, komplett erhaltenes Keramikgefäß von etwa 40 Zentimetern Durchmesser. Der Topf diente zur Aufbewahrung von Getreide. Ausgrabungsleiter Michael Hofmann: "Der Fund deutet darauf hin, dass es an dieser Stelle in der Bronzezeit eine Siedlung gab." Entdeckt wurden an der Straße Am Tierpark ferner ein Gräberfeld aus dem Mittelalter und Fundamente der alten, zerstörten Dorfkirchen sowie eine mit Dokumenten gefüllte Kupferkassette von einer Kirchen-Grundsteinlegung im Jahr 1887. rg

Charlottenburg-Wilmersdorf

Auf der Lietzenburger Straße wird die Fahrbahn saniert

Ab Donnerstag wird auf der Lietzenburger Straße gebaut: Im Bereich zwischen Schlüterstraße und Emser Straße kommen Autofahrer je Richtung nur auf einer Fahrspur vorwärts - voraussichtlich zehn Tage lang. Wegen der Fahrbahnsanierung hat das Tiefbauamt im gesamten Baustellenbereich Halteverbot angeordnet. bsm

Mit der Bürgermeisterin in die fränkische Partnerstadt

Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen (SPD) hat eine Fahrt zum Partnerlandkreis Forchheim organisiert und freut sich über Mitreisende. Der viertägige Ausflug in die fränkische Stadt kostet 320 Euro pro Person im Doppelzimmer. Neben Busreise und Übernachtung sind Ausflüge und Essen enthalten. Los geht es am 30. September um 8 Uhr vor dem Rathaus Wilmersdorf, Rückreise ist am 3. Oktober. Anmeldeschluss ist der 31. August. Näheres unter Tel. 90 29 12 500 und im Internet: www.charlottenburg-wilmersdorf.de bsm

Marzahn-Hellersdorf

Foto-Wettbewerb für Postkartenkalender

Ein Foto-Wettbewerb unter dem Motto "Wir sehen uns in Hellersdorf" hat im Quartier rund um die Hellersdorfer Promenade begonnen. Die Bewohner sind aufgerufen, Vorurteile über den angeblich "tristen, öden Plattenbaubezirk" auszuräumen. Aus den Einsendungen wählt eine Jury zwölf Motive für einen Postkartenkalender aus. Weitere Informationen unter www.wirsehenuns.in/hellersdorf. rg

Mitte

Gendarmenmarkt: Protest im Liegestuhl gegen Baumfällungen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) organisiert morgen auf dem Gendarmenmarkt ein Treffen mit Liegestühlen, Picknickdecken und Luftmatratzen, um zu zeigen, dass die Kugelahorne ein schützenswertes Grün sind. Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) habe nach großen Protesten von Anrainern mittlerweile zwar zugesagt, den Großteil der Bäume erhalten zu wollen, doch noch liege keine konkrete neue Planung vor. Der "Relaxmob" beginnt um 12 Uhr. Der BUND aktiviert die Menschen, die sich gegen die Fällung aussprechen, durch die neuen Internetplattformen. bsm

Amtsgericht erhält Wärmeschutz und neue Fenster

Das Amtsgericht Tiergarten wird runderneuert. Um die Anforderungen der neuen Energiesparverordnung zu erfüllen, rüstet die Berliner Immobilienmanagement GmbH die Fassade des Hauses 4 mit einem Vollwärmeschutz und wärmegedämmten Fenstern aus. Die vorhandenen Jalousien werden durch eine neue Lamellenanlage ersetzt. Außerdem modernisiert die BIM die gesamte Haustechnik. Büros, Verhandlungssäle und auch die Wartebereiche erhalten einen neuen Anstrich und neue Fußböden. Das Haus 4, in dem die Handwerker noch bis März zu tun haben, ist ein Erweiterungsbau, der Ende der 50er-Jahre neben dem Kriminalgericht an der Turmstraße 91 entstand. bsm

Reinickendorf

Neues Nachschlagewerk mit Tipps und Adressen erschienen

Die neue Bezirksbroschüre ist erschienen. Auf 48 Seiten erfahren die Reinickendorfer und ihre Gäste Interessantes über die Ortsteile, bekommen Tipps zu Ausflügen oder erhalten Informationen über das Einkaufs-Abc im Bezirk. Kunst und Kultur werden groß geschrieben, die Abteilungen des Bezirksamtes stellen sich vor. Das bebilderte Nachschlagewerk ist kostenlos in allen Bürgerämtern, Bibliotheken, im Tegel-Center und bei der Tourist-Info in Tegel sowie den Seniorenfreizeitstätten und im Rathaus erhältlich. rg

Treptow-Köpenick

Den Fledermäusen mit Taschenlampen auf der Spur

Die Waldschule Plänterwald am Dammweg 1 B bietet im August dreistündige Fledermaus-Führungen mit Taschenlampen an. Termine: 12. und 19. August ab 19 Uhr, 27. August 18.30 Uhr. Die Teilnahme kostet vier Euro, für Kinder 2,50 Euro. Anmeldungen unter Tel. 53 00 09 70 sind erforderlich. rg

Neukölln

Rathausturm zieht nach Wiedereröffnung Besucher an

Der 67 Meter hohe Turm des Neuköllner Rathauses an der Karl-Marx-Straße - ein Wahrzeichen des Bezirkes - ist zu einem Besuchermagnet geworden. Seit seiner Wiedereröffnung im Juli kommen an den Besichtigungstagen jeweils etwa 15 Berliner und Touristen, teilt der mit den Führungen beauftragte Verein Stadtleben e. V. mit. Termine sind immer mittwochs um 11, 11.30 und 12 Uhr sowie freitags um 16.30, 17 und 17.30 Uhr. Treffpunkt ist am Brunnen vor dem Rathaus. Die "Turmbesteiger" haben aus der Vogelperspektive einen weiten Blick über Neukölln und darüber hinaus. Auf dem 1908 errichteten Turm thront die kupferne Glücksgöttin Fortuna. rg

Friedrichshain-Kreuzberg

Wowereit besucht auf seiner Kieztour auch das Kottbusser Tor

Bei seiner Visite durch die Berliner Bezirke macht der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) morgen in Friedrichshain-Kreuzberg Station. Peter Beckers (SPD), stellvertretender Bezirksbürgermeister, begleitet ihn auf der siebten Tour. Wowereit informiert sich über Mieten und Gewerbe im Graefekiez. Er wird mit Betroffenen über die Konflikte auf der Admiralbrücke sprechen, sich auch am Kottbusser Tor umschauen. In Friedrichshain besucht Wowereit den Rudolfkiez und besichtigt zum Abschluss der Kieztour ein Integrationszentrum für ausländische Familien und Frauen. bsm

Spandau

Fort Hahneberg wird nicht vor September wieder geöffnet

Im wegen Unfallgefahren gesperrten Fort Hahneberg kann voraussichtlich erst im September wieder eine kleine Route für Führungen freigegeben werden. Das hat Spandaus Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) gestern nach einer verwaltungsinternen Runde über die Zukunft der denkmalgeschützten Festungsruine mitgeteilt. Die Zustimmung der öffentlichen Unfallkasse vorausgesetzt, könnten dann wieder Besucher durch den Hauptweg des Bauwerks über den linken Innenhof auf den Außenwall gehen. Der Bezirk plane außerdem, 2011 den Rundweg über die Außenwälle zu schließen. Eine weitergehende Öffnung der 1888 fertiggestellten Anlage sei aus Sicherheitsgründen auf absehbare Zeit nicht möglich. Dem Bezirk fehle das Geld zur Instandsetzung. hel

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