Der Raum ist allein schon von den Ausmaßen her beeindruckend: Von den hohen Decken hängen Kristalllüster, unten sitzen die Gäste auf schwarzen Lederbänken und an marmornen Bistrotischen. Das Restaurant Gropius fügt sich gut ein in den prachtvollen Martin-Gropius-Bau. Dort läuft gerade eine Ausstellung, die den Schätzen des Kreml gewidmet ist. Passend dazu hat das Restaurant russische Spezialitäten auf der Karte. Die deftig-köstlichen Piroggen mit Pilz- und Hackfleisch-Füllung sowie säuerlichem Smetana-Rahm kosten 5,40 Euro, der Lachs mit Blinis und Keta-Kaviar 8,50 Euro. Nicht nur Museumsbesucher, sondern auch andere Flaneure kehren hier gern ein. Bei schönem Wetter lässt sich das Angebot im Garten genießen. Für den Hunger und Durst am Nachmittag hält das Gropius an der Niederkirchnerstraße 7 ein gut sortiertes Kaffee- und Tee-Angebot sowie Eiskreationen bereit. Und für den frühen Museumsbesucher gibt es diverse Frühstücksangebote von französisch bis englisch. Die Preise bewegen sich auf fairem Niveau. Geöffnet ist von Mittwoch bis Montag, 10 bis 20 Uhr, Tel.: 25 48 64 03.

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