Landtagskandidatur

Doris Schröder-Köpf landet ersten Teilerfolg

Im Duell um eine SPD-Kandidatur für die Landtagswahl in Niedersachsen schöpft Altkanzler-Gattin Schröder-Köpf neue Hoffnung. Bei der zweiten Abstimmung holte sie ein Remis.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um eine Kandidatur bei der Landtagswahl in Niedersachsen zwischen den Sozialdemokratinnen Doris Schröder-Köpf und Sigrid Leuschner geht weiter.

Die Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder erreichte am Dienstagabend bei der zweiten von fünf Vorabstimmungen im SPD-Ortsverein Hannover-Kleefeld ein Unentschieden, wie eine Sprecherin der SPD-Hannover am Mittwoch sagte. Auf beide Kandidatinnen seien 22 Stimmen entfallen.

Schröder-Köpf verlor erste Abstimmung

Bei der ersten Abstimmung im Ortsverein Döhren-Wülfel war Schröder-Köpf mit 34 zu 38 Stimmen unterlegen gewesen. Die endgültige Entscheidung, wer für den Wahlkreis 24 Hannover-Döhren gegen Hannovers CDU-Parteichef Dirk Toepffer antritt, fällt Ende März.

Auf einen „Promibonus“ kann Schröder-Köpf nach eigener Einschätzung bei der Landtagswahl dabei nicht bauen. Auch wenn sie viele nur in ihrer Rolle als Schröder-Ehefrau kennen würden, sei sie schon lange politisch aktiv – etwa in der Anti-Atom-Bewegung oder als Politikjournalistin.

Schon lange habe sie den Wunsch, politisch zu gestalten. Doch während der Kanzlerschaft ihres Mannes sei dies aufgrund familiärer Verpflichtungen nicht möglich gewesen.

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