Umfrage

Deutsche wünschen sich Steinbrück als Kanzler

Währen sich 40 Prozent der Deutschen für Peer Steinbrück entscheiden würden, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, sinkt Merkels Ansehen bei den Bürgern und die Zufriedenheit mit ihrem Krisenmanagement mehr und mehr. Auch die Grünen verlieren erneut an Zustimmung. Das Ergab jetzt eine Umfrage des ARD-Morgenmagazins.

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Die Sozialdemokraten legen in der Wählergunst weiter zu. Nach dem aktuellen Deutschlandtrend des ARD-„Morgenmagazins“ erhält die SPD zwei Prozentpunkte mehr und liegt nun bei 32 Prozent. Dies ist für die SPD der beste Wert seit Februar 2007. Schon beim letzten Deutschlandtrend vom 6. Oktober konnte sich die Partei um zwei Punkte verbessern.

Die Grünen verlieren drei Punkte und kommen auf 14 Prozent der Wählerstimmen – der niedrigste Wert seit April 2010.

Union und Linke legen jeweils einen Prozentpunkt zu. Die Union erhält jetzt 33 Prozent, die Linke 7. Die FDP liegt unverändert bei 3 Prozent. Die Piraten verlieren ein Prozent und liegen nun bei 7 Prozent. Rot-Grün käme damit zusammen auf 46 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Da die FDP bei drei Prozent verharrt, käme Schwarz-Gelb nur auf 36 Prozent. 76 Prozent der Deutschen sind der Umfrage zufolge mit dem EU-Krisenmanagement der Bundesregierung unzufrieden. 20 Prozent sind zufrieden.

40 Prozent der Deutschen würden sich danach für den SPD-Politiker Peer Steinbrück entscheiden, wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten. Im August 2011 hatte er noch 46 Prozent der Stimmen erhalten. 38 Prozent würden ihre Stimme heute Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geben. Dies ist der gleiche Wert wie vor zwei Monaten.