Die Piratenpartei stabilisiert sich in der Wählergunst. Nach dem neuen Forsa-Wahltrend des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL kommt die Partei wie bereits in der Vorwoche auf acht Prozent. Um je einen Punkt zulegen können die FDP und die Linken, die Liberalen erreichen vier Prozent, die Linken acht Prozent.

Die SPD büßt einen Punkt ein und kommt auf 27 Prozent. Die Union bleibt unverändert bei 31 Prozent, die Grünen verharren bei 17 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich 5 Prozent entscheiden.

Für den Wahltrend wurden 2003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 4. bis 7. Oktober befragt.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte zu der Umfrage, er glaube, dass die Piratenpartei eine rot-grüne Mehrheit bedrohe. "Die Piraten schaden vor allem den Grünen, denen viele Wähler früher aus Verzweiflung über die anderen Parteien ihre Stimme gegeben haben", sagt Güllner. "Sie laufen jetzt zu den Piraten über – vor allem auch die jungen Wähler, die sonst für die Grünen gestimmt haben."

dapd/smb