Griechenland-Krise

Merkel und Sarkozy dementieren neue Rettungspläne

Gerüchten zufolge wollte die Bundeskanzlerin noch am Dienstag gemeinsam mit Nicolas Sarkozy ein Papier zu Griechenland vorstellen. Doch davon will Merkel nichts wissen.

Foto: REUTERS

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Spekulationen über eine unmittelbar bevorstehende deutsch-französische Erklärung zur Schuldenkrise in Griechenland zurückgewiesen. „Ein spezielles Papier zur Situation in Griechenland gibt es nicht“, sagte Merkel nach einem Gespräch mit dem finnischen Ministerpräsidenten Jyrki Katainen.

Sie stehe aber natürlich sehr oft im Kontakt mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und berate sich mit ihm über die Euro-Rettung, sagte Merkel.

Élysée-Palast dementiert

Aus französischen Regierungskreisen war verlautet, Sarkozy und Merkel wollten noch am Dienstag eine Erklärung zur Schuldenkrise in Griechenland abgeben. In den Kreisen hieß es, beide hätten am Montag zu dem Thema telefoniert.

„Der Präsident war am Montag in Kontakt mit Kanzlerin Merkel, um einige Positionen abzustimmen, die heute öffentlich gemacht werden sollen“, hieß es. Merkel und Sarkozy seien entschlossen, alles Notwendige zu unternehmen, um die Krise zu beruhigen.

Die Gerüchte hatten am Dienstag die Aktienmärkte nach Einbrüchen vorübergehend wieder beruhigt. Allerdings dementierte auch der Élysée-Palast die Angaben über eine angebliches Strategiepapier mit Deutschland.

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