AfD

Häme und Spott: Reaktionen auf den Abgang von Alice Weidel

Alice Weidel (AfD) in Berlin bei der ZDF-Sendung "Wie geht's Deutschland".

Alice Weidel (AfD) in Berlin bei der ZDF-Sendung "Wie geht's Deutschland".

Foto: Paul Zinken / dpa

Nicht mehr einladen, sagen User, nachdem AfD-Politikerin Weidel aus einer ZDF-Sendung stürmte. Sie sollte sich von Höcke distanzieren.

Berlin.  Mit Häme und Genugtuung reagierten viele Twitter-User darauf, dass AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel eine Sendung im ZDF verließ. In „Wie geht’s, Deutschland?“ sollte sie mit anderen Politikern diskutieren.

CSU-Mann Andreas Scheuer hatte Weidel in der Live-Sendung aufgefordert, sich vom offen rechtsradikal argumentierenden AfD-Kollegen Björn Höcke zu distanzieren, der seinen Wahlkreis in Thüringen hat. Daraufhin verließ Weidel das Studio.

Weidel gibt Moderatorin Slomka die Schuld

Kurze Zeit später nannte sie in einem Statement die Moderation von Marietta Slomka als Grund für ihren Abgang. Die sei „parteiisch und vollkommen unprofessionell“ gewesen. Das Verhalten von Slomka diene nicht der demokratischen Willensbildung, argumentierte Weidel und warb gleich noch dafür, die Rundfunkgebühren zu verweigern.

Als Gäste waren neben Weidel und Scheuer auch Ursula von der Leyen (CDU), Heiko Maas (SPD), Katja Kipping (Die Linke), Jürgen Trittin (Die Grünen) und Katja Suding (FDP) geladen.

Im Netz kamen viele Nutzer in Sachen Weidel-Abgang zum gleichen Schluss: Reine Inszenierung. Wir haben einige Reaktionen gesammelt. (aba)