US-Präsident Barack Obama ist dem US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ zufolge die mächtigste Person der Welt. Auch die Plätze zwei und drei werden mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao und dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin von Politikern belegt, bevor mit US-Notenbankchef Ben Bernanke und den Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page führende Vertreter aus der Finanz- und Wirtschaftswelt ins Spiel kommen.

Mächtigste Frau in der Erhebung ist Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Platz 15. Allerdings gilt ein anderer Deutscher noch als einflussreicher als sie: Papst Benedikt XVI. auf Platz elf.

Mit ihrem Platz 15 wird die Kanzlerin als mächtiger eingeschätzt als etwa US-Außenministerin Hillary Clinton (17), EZB-Präsident Jean-Claude Trichet (25) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der Platz 56 auf der 67 Persönlichkeiten umfassenden Liste einnimmt.

Extremistenführer Osama bin Laden rangiert auf Platz 37. Während der vorige US-Präsident George W. Bush in der Liste überhaupt nicht auftaucht, belegt dessen Amtsvorgänger Bill Clinton immerhin noch Platz 31.

In die Rangliste fließen Faktoren ein wie erkennbare Ausübung von Macht, Kontrolle über Finanzmittel und Einfluss über den Kernbereich hinaus. Ziel der Liste sei es, Macht aufzuzeigen, sie aber nicht zu verherrlichen, hieß es in dem Magazin. Zudem solle gezeigt werden, wie schwer es sei, Macht zu erlangen und wie leicht diese im Laufe der Zeit verloren werden könne.

Die Plätze 21 bis 67 des "Forbes"-Rankings:

Reuters/cn