Indonesien

Politiker massakrieren sich mit Pfeil und Bogen

Blutiger Wahlkampf auf der indonesischen Insel Papua: Provinz-Politiker lieferten sich ein tödliches Gemetzel. Ihnen genügten primitivste Mittel.

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Mit primitiven Waffen wie Pfeil und Bogen haben im Osten Indonesiens politische Kontrahenten einen tödlichen Streit ausgetragen. In der Provinz Papua kamen 17 Menschen bei dem Gemetzel im Vorfeld einer Kommunalwahl ums Leben, wie ein Polizeisprecher im Distrikt Puncak mitteilte.

Der Streit brach aus, weil die örtliche Wahlleitung einem Bewerber die Kandidatur zur Wahl im November verweigert hatte. Bei den Auseinandersetzungen wurden auch mehrere Häuser in Brand gesetzt. Papua gehört zum indonesischen Teil Neuguineas und zählt zu den ärmsten Provinzen des Landes.