Sparpaket

Britische Regierung knausert auch bei der Queen

Nicht nur bei den Beamten soll in Großbritannien kräftig gespart werden. Auch das Königshaus muss sich demnächst mit weniger Steuergeld begnügen.

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Die Sparpläne der britischen Regierung machen selbst vor der Queen nicht halt: Nach den Sparmaßnahmen, die von den Abgeordneten noch gebilligt werden müssen, würden die öffentlichen Gelder für das Königshaus bis 2015 um rund neun Prozent zurückgehen, wie der britische Schatzkanzler George Osborne am Donnerstag erklärte.

Die Summe, die Königin Elizabeth II. für die Zahlung von Gehältern und die Begleichung der Kosten im Zusammenhang mit Palästen erhält, würde den Zustand der staatlichen Finanzen nach den neuen Regelungen besser widerspiegeln, sagte Osborne.

Derzeit entspreche der öffentliche Aufwand für die königliche Familie jährlich 51 Pence pro Person. Nach den Änderungen bekäme der Hofstaat der Queen im Finanzjahr 2013-2014 geschätzte 34 Million Pfund (38 Millionen Euro).